Grüner Smoothie Crashkurs

Grüne Smoothies erobern zur Zeit die Welt. Das Interesse an diesem Powergetränk ist so groß, dass ich mit dem Beantworten der Mails kaum nachkomme.
So habe ich mir gedacht, schreibe ich für Euch alles auf was ich über Grüne Smoothies erfahren habe und was ich für wichtig halte. Ich bin keine Expertin, ich habe lediglich etwas Erfahrung mit der Herstellung und den Auswirkungen :-)

Was ist ein Grüner Smoothie?
Grüne Smoothies bestehen aus Grünem Blattgemüse, Obst und Wasser.

Wozu ist ein Grüner Smoothie gut?
Das grüne Blattgemüse enthält Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw. und Chlorophyll in großen Mengen. Grüne Smoothies stellen im Körper ein basisches Milieu her, was Grundlage für ein gesundes System ist. Ein saures Milieu ist Grundlage aller Krankheiten.

Was ist Grünes Blattgemüse?
Dazu gehört z.B. Spinat, Grünkohl, Wirsing, Ackersalat, Kopfsalat ...
Wir nehmen vorwiegend Wildpflanzen (die sind übrigens kostenlos :-) da sie nicht auf ausgezehrten Böden gewachsen sind und deshalb Nährstoffbomben sind. Z.B. Brennessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Ackermelde, Weisser Gänsefuss, Gundermann, Klee ...

Wozu kommt Obst mit in den Grünen Smoothie?
Damit das Ganze schmackhaft wird. Ein Grüner Smoothie ohne Obst ist kaum trinkbar. Zudem gehört es zur natürlichen menschlichen Ernährung.

Wie stellt man einen Grünen Smoothie her?

Wir haben uns den Vitamix gekauft, das ist ein Hochleistungsmixer aus den USA. Man kann ihn in Deutschland natürlich auch kaufen. Er hat 37 000 Umdrehungen, die meisten Mixer liegen bei 10 000 Umdrehungen. Es ist wichtig, dass der Mixer die Zellen des Grünen Blattgemüse aufbrechen kann, damit unser Körper an die Nährstoffe überhaupt ran kommt.

Man nimmt dann beispielsweise:

 

1 Tasse Wasser

100g Spinat

2 Mangos
1 Banane


Das Ganze vermixen, fertig.

Wir nehmen mittlerweile Äpfel und Stevia aus dem eigenen Garten, anstatt Bananen. Denn wir haben festgestellt, dass auch die Bananen voller Spritzmittel sind. Wir schmecken das raus, und der Mund wird einem ganz trocken.
Es geht prima mit Äpfeln :-) Und der Smoothie wird dann auch nicht so dickflüssig, man kann ihn süffig trinken.

Oxalsäure
Einige Autoren, die mir persönlich jedoch nicht schlüssig argumentieren, behaupten Spinat und andere oxalhaltige Pflanzen wie Sauerampfer, Rhabarber usw. würden gesundheitsschädlich sein. Ich habe jedoch festgestellt, dass gerade oxalhaltige Pflanzen sehr basisch verstoffwechselt werden, unser System also basisch machen. Mein Buchtipp hierzu -Wasser & Salz- von Peter Ferreira. Meine Erfahrung ist auch, dass Spinat roh gegessen gut schmeckt. Ich probiere Wildpflanzen, wenn sie mir schmecken, kommen sie in den Grünen Smoothie. Es ist gut möglich, dass mir eine Wildpflanze heute nicht schmeckt, in 4 Wochen jedoch schon. Das zeigt die Veränderung im Körper durch Grüne Smoothies. Übrigens, je mehr Wildpflanzen man zu sich nimmt umso besser schmecken sie. Löwenzahn verliert sogar seine Bitternis. Nicht wirklich, man schmeckt das Bittere nur nicht mehr so. Kurz gesagt, der Geschmack verändert sich. Wer sich stark zuckerhaltig, fetthaltig, salzhaltig und von Fleisch ernährt, wird Wildpflanzen zuerst nicht mögen, das ändert sich jedoch, sobald der Körper einmal damit versorgt wird. Zudem sprechen die positiven Veränderungen, die ich erfahren habe für sich. An erster Stelle die Entschlackung und somit die Gewichtsabnahme. Wer trotzdem den oxalhaltigen Pflanzen aus dem Wege gehen möchte, bitte gerne. Daran soll das Projekt -Grüner Smoothie- nicht scheitern ;-) Es gibt genügend Wildpflanzen, die jeder kennt und die verwendet werden können.

Hier ein Video einer Wildkräuterwanderung von Prof. Dr. Bernd Gerken, sehr unterhaltsam und informativ. Obendrein lustig :-)

 




Grüne Smoothies für Anfänger
Das ist sehr wichtig. Anfänger sollten wohlschmeckendes Grünes Blattgemüse verwenden, wie Spinat oder Brennesseln (nein sie brennen nicht im Mund, wenn sie vermixt wurden :-) und wenig Löwenzahn, denn Löwenzahn schmeckt bitter. Auch sollten Äpfel als Hauptzutat vermieden werden da sie keine cremige Konsistenz ergeben. Sehr gut für die Konsistenz und den Geschmack sind Bananen. Das Beste ist, wenn man sich Rezepte besorgt, oder wie ich es gerne mache, auf youtube Rezepte anschauen ;-) Wie dieses hier:



Gegen das Experimentieren ist nichts einzuwenden, jedoch ist zu bemerken, dass wenn man ein paar Mal einen Grünen Smoothie hergestellt hat, der nicht schmeckte, man ihn vielleicht nicht mehr täglich trinkt, was sehr schade wäre. Denn Grüne Smoothies ersparen uns so manche Unwägbarkeiten, man denke nur an das unnötige Übergewicht, das viele mit sich herumtragen.

Aber Vorsicht. Wenn man den Grünen Smoothie trinkt, weil man denkt, der ist gesund und den muss ich jetzt trinken. Und man trinkt ihn, obwohl man gerade was anderes essen möchte, dann tut man nicht, was dem Körper gut tut, sondern man folgt Konzepten, die im Kopf entstanden sind. Das kann dazu führen, dass man ganz schnell dick wird. Ich habe im Frühjahr 2016 jeden Morgen einen Wildkräuter Smoothie getrunken, obwohl ich den schon nicht mehr mochte. Ich hab gut 5 Kilo zugenommen.

Zudem sollte man die Wildkräuter sorgfältig wählen und nur das nehmen, was man wirklich möchte. Wenn  man nur irgendwas zusammenstellt und das Ganze dann mit Banane übertönt, das ist nicht sinnvoll. Denn der Körper muss selber entscheiden können, was er braucht. Der Kopf mit seinen Konzepten, was gut für die Gesundheit ist, sollte aussen vor bleiben, das Gefühl wonach es einem ist, ist viel wichtiger.

 



Ein paar Worte noch zum Mixer
Wie bereits erwähnt ist ein Hochleistungsmixer von großem Vorteil, wir verwenden den Vitamix. Der Vitamix arbeitet sehr, sehr fein. Er bricht nicht nur die Zellwände des grünen Blattgemüse auf, er sorgt auch dafür dass der Grüne Smoothie cremig und weich schmeckt. Der Geschmack ist die wichtigste Komponente. Denn wenn etwas nicht schmeckt kann es noch so gesund sein, es wird keine Abnehmer dafür geben :-)
Wir haben in unserem Haushalt noch den Omniblend TM800V, er ist die günstigere Alternative, zur Zeit bekommt man ihn bei gastro-onlineshop24.de für 214,90 Euro Stand 17.09.2012.
Der Vitamix kostet derzeit 595,00 Euro bei perfektegesundheit.de. Man bekommt ihn auch bei keimling.de (sehr nette Leute)

Man kann die Geräte nicht vergleichen. Das wird immer gerne auf youtube gemacht und auch in verschiedenen Blogs habe ich das schon gesehen. Der Omniblend ist rund 400,00 Euro günstiger. Man kann dann nicht dieselbe Leistung erwarten wie vom Vitamix. Der Omniblend hat 38 000 Umdrehungen, also 1000 Umdrehungen mehr als der Vitamix, zudem hat er 2 Messer mehr. Rein technisch gesehen müsste man sagen, dass der Omniblend dann feiner mixt. Das ist jedoch nicht der Fall.
Der Omniblend hat andere Vorteile. Man kann ihn auf Zeit einstellen, er gleicht die Umdrehungen dem Mixgut an und er hat eine Pulse Funktion, mit welcher man das Mixgut kurz im Becher hochwerfen kann, was manchmal sehr von Vorteil ist, wenn sich z.B. ein Apfel oder eine Möhre verklemmt hat.
Man kann ihn durchaus zur Herstellung von Grünen Smoothies benutzen.

Der Vitamix hat 37 000 Umdrehungen und einen Turboschalter. Er wird seit 1921 hergestellt, ist also kein neues Produkt, sondern bietet bewährte Qualität. Und das merkt man auch. Grüne Smoothies aus dem Vitamix sind cremig und fein, er macht einfach alles klein, auch die kleinen Kernchen der Brombeeren. Er benötigt nur ein Viertel der Zeit, die der Omniblend benötigt. Der Vitamix mixt einen Grünen Smoothie in 30 Sekunden trinkfertig. Ich denke, der Vitamix ist ein ausgereiftes Produkt, man hat auch an die Aerodynamik gedacht.

Ganz nebenbei bemerkt kann man mit beiden Mixern hervorragendes Eis in Rohkostqualität herstellen. Auch Suppen lassen sich darin machen, sogar heiße, wenn man den Mixer lange genug laufen lässt.
 

Das ist mir zu teuer?


Ja, das dachte ich am Anfang auch. Wir haben anfänglich sogar mit einem Kitchenaid Mixer gearbeitet, der nur 10 000 Umdrehungen hat, aber auch schon 159,00 Euro kostete. Als wir dann jedoch erfuhren, dass die Zellstruktur gar nicht vollständig aufgebrochen wird, bei so niedrigen Umdrehungen, da haben wir uns den Vitamix zugelegt und das bis heute nicht bereut. Ich bin sogar froh drum, nicht sofort den Vitamix gekauft zu haben, denn so hatte ich den Vergleich. Die Grünen Smoothies aus dem Vitamix waren im Vergleich einfach traumhaft. Der Geschmack war auch feiner.
 

Ach ja, der Preis :-) Wie viel gibt man denn so aus für Nahrungsergänzungsmittel, für den Besuch bei allerlei Leuten, die man bar bezahlen muss weil es die Krankenkasse nicht übernimmt. Die einem in teuren Seminaren Ernährungstipps geben oder die in anderer Weise versuchen unserer Gesundheit was Gutes zu tun. Da kommen doch jährlich auch einige hundert Euros zusammen, so ist zumindest meine Erfahrung.

Ein weiterer Vorteil, der sich bei uns erst jetzt herausgestellt hat, ist dass wir viel Geld an Lebensmitteln einsparen, die wir nicht mehr kaufen, weil wir sie nicht mehr mögen.
Als da wären: Schokolade, Torte, Kekse, Salziges, stark Fettiges und stark verarbeitete Industrienahrungsmittel, damit meine ich maschinell verarbeitete und in Kunststoff oder Gläsern verpackte Nahrungsmittel, 12 Monate haltbar, die es selbstverständlich auch im Bioladen gibt.

Denn wer im Bioladen einkauft, ernährt sich nicht automatisch gesund :-)
Was vor Monaten abgepackt wurde und noch Monate haltbar ist, das ist nicht mehr frisch und schon gar nicht mehr lebendig.

Wir trinken momentan jeder 3 Grüne Smoothies pro Tag (ca. 2 Liter, bestehend aus 1 Liter Wasser, 500g grüne/s Blattgemüse/Wildpflanzen und 500g Obst), da bleibt nicht viel Platz im Magen für Anderes. Und das Schöne daran ist, es fehlt uns nichts, ganz im Gegenteil wir sind das erste Mal in unserem Leben mit unserer Ernährung zufrieden. Kein Heißhunger und kein Übergewicht mehr.

Nach nunmehr 10 Jahren Experimentieren und Suche nach einer guten Ernährung, haben wir den Eindruck, das Richtige gefunden zu haben, das unsere Gesundheit erhält und uns zufrieden macht, was das große Thema Essen angeht.

Der Vitamix hat sich für uns innerhalb kürzester Zeit bezahlt gemacht, er spart uns sogar dauerhaft viele Euros :-)

  

Was gerne falsch gemacht wird


-Verwendung von Mixern mit zuwenig Umdrehungen. Die Pflanzenzellen werden nicht aufgebrochen und somit bleiben die gewünschten Wirkungen aus, wie z.B. Gewichtsabnahme, Entgiftung ... (Ich höre dann: "Ach ja, Grüne Smoothies, das haben wir auch schon ausprobiert, das funktionierte bei uns nicht, oder nur am Anfang")
 

-Verwendung von immer demselben Blattgemüse. Das führt dazu, dass man den Grünen Smoothie nicht mehr mag, was auch völlig natürlich ist. Unser Körper braucht vielseitige Nährstoffe.

-Ausschließliche Verwendung von Grünem Blattgemüse aus dem Supermarkt. Wildpflanzen enthalten teilweise 20-30 mal mehr Vitalstoffe, als auf ausgezehrten Ackerböden gezüchtetes Kulturgemüse. Mein Tipp: Ackermelde, Brennesseln, Giersch, Löwenzahn, Klee ...

-Verwendung von warmen Zutaten. Das schmeckt den meisten nicht. Wir verwenden z.B. kaltes Wasser aus dem Kühlschrank und gefrorene Bananenstückchen.
 

-Verwendung von zu vielen Anteilen bitterem Blattgemüse bzw. strengeren Gemüsen wie Stangensellerie. Das führt ebenso dazu, dass der Grüne Smoothie nicht schmeckt. Zumindest ist das so bei Anfängern. Später wird der Körper sogar von selbst nach bitteren Grünen Smoothies verlangen.

Hier Buchtipps für leckere  Grüne Smothies :-)

-Viele Blogger und auch Rohköche empfehlen, den Grünen Smoothie in den Kühlschrank zu stellen, wo er dann bis zu 3 Tagen bleiben könnte. Meine Erfahrung ist, dass der Grüne Smoothie sofort verzehrt werden sollte. Die Vitalstoffe kommen so unmittelbar in unser System und zwar lebendig. Eine andere Sache ist, dass mir persönlich ein Grüner Smoothie nicht mehr schmeckt wenn er ein paar Stunden gestanden hat. Ich meine, dass dann die Energie stark nachlässt und auch der Geschmack. Das muss jedoch jeder für sich selbst ausprobieren und entscheiden. Wer unterwegs ist und keine Möglichkeit hat sich einen Grünen Smoothie frisch zu zubereiten, für den ist es sicher eine Möglichkeit, den Smoothie morgens abzufüllen.
 

Woher kommt diese Idee?
Victoria Boutenko ist die Erfinderin der Grünen Smoothies. Sie hat die natürliche Ernährung von Schimpansen beobachtet. Schimpansen sind uns Menschen genetisch gesehen am nächsten. Schimpansen ernähren sich zu 50% von Obst zu ca. 40% von Grünem Blattgemüse und der Rest sind Insekten, Samen, Baumrinde ...
Für sie war es logisch und nahe liegend diese Ernährungsweise auszuprobieren. Sie ist eine echte Wissenschaftlerin. Ihre Selbsttests und Studien mit mehreren Leuten über längere Zeit beweisen die Wirkung von Grünen Smoothies. Sie gibt Vorträge in den USA und Europa, sie hat mehrere Bücher geschrieben und setzt sich auf liebevolle Weise für die Gesundheit der Menschen ein.

Ich kann ihr Buch -Green for Life- nur empfehlen. Es ist schlüssig, einfach und unterhaltsam geschrieben. Ich habe es in 2 Tagen gelesen. Es sind übrigens auch Rezepte für Grüne Smoothies enthalten.

Tipp:
Green for life, Grüne Smoothies nach der Boutenko-Methode

 

Was sind die Wirkungen von Grünen Smoothies?
Am Besten erzähle ich von meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe mit einem Grünen Smoothie pro Tag begonnen. Die erste angenehme Wirkung war, dass ich mich satt fühlte und eine gewisse Entspannung verspürte.
Je mehr Grüne Smoothies ich zu mir nahm, desto besser fühlte ich mich und der Appetit auf andere Kost wie Kuchen, Kekse, ja auch Gekochtes lies nach.
Ich nahm sofort an Gewicht ab, jedoch ohne die üblichen Nebenwirkungen wie Schlappheit, Müdigkeit, Schwindel, Ausgelaugtheit usw. die meisten werden das kennen. Ich war fit und kleine Zipperleins wie z. B. Jucken in den Ohren verschwanden. Das Jucken in den Ohren rührt übrigens von Transfetten her. Zumindest ist das bei mir so :-) 

Frau Boutenko hat einige Krebsfälle erlebt, die durch Grüne Smoothies geheilt wurden. Aber auch Rückgang von Bluthochdruck, Rückgang von Diabetes, Linderung von Verdauungsstörungen, Verminderung von Lust auf Alkohol usw. stellte Frau Boutenko bei ihren Probanden fest.

In Russland wird die Magensäure getestet indem man den Patienten Rote Beetesaft zu trinken gibt. Färbt sich der Stuhlgang rot, so ist zuwenig Magensäure vorhanden, also besteht ein saures Milieu im Magen.

 
Grüne Smoothies stellen eindeutig ein basisches Milieu im Körper her. Das ist auch meine Erfahrung. Denn ich hatte nach dem Genuss von Roter Beete immer einen dunkelrot gefärbten Stuhlgang. Das ist nun nicht mehr der Fall, seitdem ich Grüne Smoothies trinke.

Ich habe versucht alles was mir wichtig erschien und wozu ich Erfahrungen haben, hier aufzuschreiben. Sollte noch jemand Fragen haben, so schickt sie mir einfach, ich binde sie dann hier ein, sofern ich sie beantworten kann.

Schickt mir auch sehr gerne Eure Erfahrungen, die ich ebenfalls online stellen möchte.
 


Mail an Marion


Rückmeldungen, Kommentare und Fragen:

Am 17.09.2012 19:32, schrieb Thomas:
bin seit Jahrzehnten Rohköstler mit allen Höhen und Tiefen, die eine solche Ernährungsweise mit sich bringt. Erst die grünen Smoothies mit Wildkräutern (ich bevorzuge Löwenzahn) brachte dauerhafte Sättigung mit ca. 1,5 l tgl.

Dein Bericht ist klasse geschrieben und es fehlt nichts!

Liebe Grüße Thomas
 



Hast Du einen guten Tipp für Grüne Smoothies im Winter, evtl. mit Rote Beete und anderen Wurzelgemüse? bibber ;-) wird ja jetzt a bissl kälter werden ..

Wir haben leider noch keine Erfahrungen mit Grünen Smoothies im Winter. Allerdings
habe ich letztens bei youtube einen jungen Mann gesehen, der gefrorene Brombeerblätter, Gras und Spinat für seinen Smoothie geerntet hat, und das im Dezember bei Schnee.
Er pflückte auch Hagebutten, die ja unheimlich viel Vitamin C haben. Die kann man auch in den Smoothie geben.
Also wir werden da erst Erfahrungen machen ... diesen Winter ;-)

Von Wurzelgemüse im Smoothie ist abzuraten da es viel Stärke enthält und das führt in Verbindung mit Obst zu Blähungen. Nimm lieber das Grün der Knolle. Auch das Grün der Karotten hat ein Vielfaches mehr an Vitalstoffen, Mineralien und Vitaminen als die Knolle.
Da gibts schöne Tabellen in Frau Boutenkos Buch.

Als Beispiel:
 

  Knolle der Roten Beete Grün der Roten Beete
Kalium (mg) 325,00 762,00
Eisen (mg) 0,80 2,57
Kalzium (mg) 16,00 117,00
Magnesium (mg) 23,00 70,00


Nachtrag Sommer 2016:
Nun haben wir Erfahrung mit Grünen Smoothies im Winter :-)
Es wächst genügend Grün bei uns im Garten. Es gibt fast die ganze Zeit über Brennesseln. Nur wenn es schneit, dann muss man sie freibuddeln :-) Aber da sind sie immer. Man kann das gute Grün auch trocknen, das geht auch. Wir haben gute Erfahrungen. Und was das Obst angeht, wir haben einfach Äpfel genommen. Denn wir haben auch bemerkt, dass das Obst vom Supermarkt uns nicht gut tut. Der Grüne Smoothie wird dann nicht so cremig, aber wir sind keine Anfänger mehr und unser Geschmack hat sich schon drastisch umgestellt. Wir mögen jetzt auch bitteren Löwenzahn. 



Mir kommt das mit der hohen Umdrehung des Mixers um die Zellen aufzuschließen unlogisch vor. Ist denn der Mensch als Pflanzenfresser nicht in der Lage die Zellen aufzuschließen? Und was machen die Schimpansen? Haben die auch einen Mixer? Ich habe für meine Smoothies einen billigen Moulinex Mixer und die Smoothies werden auch cremig wenn man es etwas länger laufen läßt. Allerdings kommt statt Wasser Milch hinein, dann trinken es auch meine Kinder. Außerdem kommen bei mir Wildkräuter auch so ins Essen. Sind die dann nicht so wertvoll weil ich sie nur klein geschnippelt habe?

Schimpansen haben keinen Mixer :-) Das ist richtig. Die haben aber noch ein ordentliches Gebiss, das in der Lage ist das Grün ordentlich zu zermalmen.

Das ist bei uns Zivilisationsmenschen nicht mehr der Fall. Wir essen seit mehreren Jahrzehnten gekochtes, und somit stark vorverdautes Essen. Unsere Kiefer haben sich zurückgebildet.
In den USA ist dieser Umstand soweit gediehen, dass die Kieferorthopäden bei den schmalen Kiefern kaum mehr einen Ansatz finden für ein Gebiss.

Milch ist ein eigenes Thema. Milch ist nicht gesund, nur weil das in der Werbung kommt.
Die China Study beweist, dass Milch noch gefährlicher ist als Fleisch für den menschlichen Organismus. Milch enthält z.B. große Mengen Antibiotika, das den Kühen verabreicht wird damit sie die katastrophalen Zustände in den Großställen überhaupt aushalten. Zudem sind Wachstumshormone, Antiepileptika und Schmerzmittel enthalten, ganz zu schweigen von der Schwingung, die ein Glas Milch von einem derart gequälten Tier hat.
Das sind nur Fakten. Es soll jeder selbst entscheiden Milch zu trinken oder nicht.
Buchtipp: -Peacefood- von Rüdiger Dahlke

Bei uns kommen alle Wildkräuter in den Mixer, da nur so alle Nährstoffe für uns verfügbar sind.
Ich habe es versucht, es ist mir nicht möglich meine Wildkräuter im Salat so fein zu zermalmen, dass ich sagen könnte, dass nun die Zellen des Grüns aufgebrochen wurden.
Frau Boutenko schreibt darüber in ihrem Buch Green for life


Aber wie schon gesagt, es soll jeder für sich selbst entscheiden. Löwenzahnblüten im Salat, das ist ja auch was sehr Schönes :-)
Und das Auge isst ja auch mit.
 



Ich habe keine Zeit Kräuter zu sammeln und mir in so aufwendiger Weise einen Grünen Smoothie herzustellen. Gibt es da nicht was Einfacheres?

Keine Zeit ist gleichbedeutend mit "Ich will nicht". "Ich will nicht" bedeutet meistens, dass die Wichtigkeit nicht verstanden wurde.
 



Ich kaufe Milch vom Bauern meines Vertrauens, da ist nix drin, was mir schadet.
 

Milch ist für erwachsene Menschen unverdaulich, da sie keine Enzyme zur Verdauung haben. Beobachte Dich einfach mal selbst. Lass Milch 2 Wochen weg und achte auf die Veränderungen. Ich konnte plötzlich wieder richtig atmen, nachdem ich alle Milchprodukte wegließ. Milch verschleimt unheimlich, das war meine Erfahrung. Eitrige Pickel, die ich immer im Gesicht hatte verschwanden. Zudem lohnt es sich einen Blick in die Tierwelt zu werfen. Tiere trinken nur Milch wenn sie klein sind. Kein erwachsenes Tier trinkt Milch und schon gar nicht von einem anderen Tier. Oder hast Du schon einmal ein Schaf Stutenmilch trinken sehen?
Diesen krankmachenden Unsinn betreibt nur der Mensch, sicherlich aus Unwissenheit. Ich empfehle die Depesche "Milch und Milchprodukte" von www.kent-depesche.com
Übrigens: Ein Kälbchen, das die Milch seiner Mutter in pasteurisierter Form bekommt, stirbt innerhalb 6 Monaten. 
 


 

Hey Marion,
das was du schreibst ist alles richtig. Ich selbst habe eine Autoimmunerkrankung und seit ich vor 1,5 Jahren meine Ernährung umgestellt habe, keine Milch, kein Brot, kein Fleisch (oder wenn, dann nur an Weihnachten und in Bio-Qualität!), geht es mir unglaublich gut! Meine Ärztin staunt jedesmal über meine Werte und kann gar nicht verstehen, wie so etwas geht, da es ja eine "unheilbare" Krankheit ist und ich mich aus der Medikamententherapie ausschleichen kann.. Ich trinke jeden Tag ca 1,5 Liter grünen Smoothie - und meine Tochter, die 4 Jahre alt ist, trinkt auch 2 Gläser und freut sich schon immer aufs mixen .. Wildkräuter kommen in meinen Smoothie natürlich auch, da ist mir auch der "Aufwand" nicht zu groß! Jeder der krank ist und nach Alternativen sucht, wird auch fündig werden, es sei denn, man begibt sich lieber in die Hand des Arztes und nimmt die vielen lustigen Pillen ein und denkt nicht weiter drüber nach ... Liebe Grüße, Sabrina
 

 

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