Unser Aussteigerleben - Neues von der Scholle

Die Scholle ist das Land des Bauern, auf dem er wohnt und es bewirtschaftet, und von dessen Früchten er lebt. Ich habe diesen alten Begriff bei Viktor Schauberger gehört. Der Begriff wird auch als Metapher für Heimat gebraucht.
 


Der erste Versuch einer lockeren Hofgemeinschaft auf der Scholle, oder wie es nicht geht ... - 28.12.2014
Bericht über die Zeit von Januar 2013 bis September 2014

 

 

Blick aus dem neuen Fenster - 15.12.2014
Mein Zimmer hat zwar ein großes Fenster, aber irgendwie fehlte mir immer das Licht und die Sonne. Besonders jetzt im Winter, wenn die Tage so kurz sind.
Kurzer Hand baute ich eins ein :-) 1,50m x 1,20m .... haaaaach ist das herrlich. Jetzt ist alles lichterfüllt. Und durch die Lehmeinfassung atmet der Raum nun. Ich habe nun immer herrliche Luft.

Aber das Schönste sind die Sonnenuntergänge in Ungarn. Man kann es auf dem Bild nicht wirklich erfassen. Wenn der Wald sich rosa färbt, dann weis ich, dass es wieder einen gigantischen Sonnenuntergang gibt. Ich muss dann nur noch warten. Alles färbt sich von zartrosa über lila bis blutrot.
Ich habe so etwas noch nie gesehen.

Ein mystisches Himmelsspiel, fast jeden Abend.

 

 



Wir sind nun winterfest ;-) - 29.11.2014
Helmut hat einen Biobauern für Kartoffeln aufgetan, und eine alte Ungarin, die noch Bioäpfel anbaut, hat er auch gefunden. Was für eine Freude :-) Auch in Ungarn ist der Bioboom ausgebrochen, was wir doch für ein Glück haben.
Denn unsere Kartoffelernte war nur 150 Kilo schwer, leider. Wir dachten, wir könnten in den Holzerschen Hügeln Kartoffeln gut anbauen. Die Erde war aber zu hart und dann fehlte noch Dünger. Naja, nächstes Jahr wird alles besser, wir lernen aus unseren Fehlern.

 

In unserem Nebengebäude stehen 600 Kilo Biokartoffel für den Winter. Das Kilo kostet hier 100 Forint, das sind ca. 32 Cent. Ist das nicht ein phantastischer Preis? :-) Manche mögen nun sagen, wieso dann selber anbauen? Ganz einfach deshalb, weil das eigene Land unsere Schwingung aufnimmt. Unser Land produziert Gemüse extra für uns. Denn unser Land bekommt ständig Informationen über uns. Wir pflegen unser Land, gehen auf der Erde und wir sind unserem Land verbunden. So erhält uns das, was uns unser Land gibt, gesund.
Gemüse von einem anderen Land ist für uns nicht optimal. Wir hatten allerdings großes Glück. Der Biobauer ist ein sehr lieber Mann, und auch seine Frau und seine Tochter sind uns herzlich verbunden. Das hat seine Auswirkung.
Essen aus dem Supermarkt hat eine völlig andere Schwingung, mittlerweile merken wir den Unterschied. Ich würde es nicht als Lebensmittel empfehlen. 

 

 

 

Auch die BioÄpfel sind wunderbar. Helmut hat auf dem Markt eine Ungarin entdeckt, die noch alte Sorten in ihrem Garten hat. 150 Kilo, das Kilo zu 300 Forint, das sind 98 Cent. Er ist direkt hingefahren und konnte sogar den Garten anschauen und mit seinen paar Worten ungarisch erzählen, dass unsere Apfelbäumchen noch zu klein sind. Sie aber nächstes Jahr tragen werden.

 

 

Ungarn ist ein wunderbares Land, und wir sind so froh, dass wir hier sind.

 

Es gibt hier verlassene Gärten, in welchen Apfelbäume stehen, die keiner mehr erntet. Niemand hat was dagegen, wenn man sich das Obst nimmt. In Deutschland hätte man gleich eine Anzeige am Hals ....
Hier ist man noch herzlich und menschlich :-) vor allem sind die Menschen entspannt.
Von diesen Bäumen haben wir unseren Saft eingekocht und auch das Kompott stammt von dort. Das waren auch immerhin ca. 400 Kilo.

Ich schreibe das so genau, weil ich mir immer denke, es könnte jemanden interessieren, der oder die sich eventuell auch überlegt, sich selbst zu versorgen. Denn ich erhalte doch einige Anfragen zu unserem Leben hier und wie man das alles bewältigt.

Ich kann dieses Leben nur empfehlen. Wir haben alles ausprobiert, ein Leben als Angestellte und Arbeiter, als Selbständige mit viel Geld und mit wenig Geld, im Materiellen verfangen und auch im Spirituellen ;-)

Aber so ruhig und harmonisch, so zufrieden haben wir noch nie gelebt. Dabei haben wir uns 2012 einfach reingestürzt. Wir wussten, dass wir so wie wir zuvor gelebt haben, nicht mehr leben wollten ... ala sinnlos im Weltall .... kleiner Scherz :-)
Das Wichtigste war für uns, das eigene Essen und das eigene Land. Denn ein Mensch benötigt Land, kein Büro! Oder gar einen Job, mit welchem er seine Mitmenschen nur plagt und quält (Ärzte, Rechtsanwälte, Polizisten, Bundeskanzlerinnen, Versicherungsvertreter, Soldaten ...)

Soweit sogut.
Vor allem kann man "so leben wie wir hier" nicht machen. Man muss bereits einen Bewusstseinswandel durchlebt haben. Man muss ein paar Dinge begriffen haben. Zum Beispiel, dass man komplett für sich die Verantwortung übernimmt. Klar kann man sich hier eine Krankenversicherung für 20 Euro im Monat zulegen. Allerdings wird man mit der frischen Luft und dem guten Essen und der Bewegung im Garten  sowieso nicht mehr krank ;-)

Aber es wäre schon sehr förderlich wenn man sich aus der Angstspirale, was ist wenn .... bereits herausbewegt hat. Denn wenn du eine Garantie willst, kauf dir einen Toaster (Clint Eastwood)

Was ich meine .... du solltest der Kinderwelt entwachsen sein. Du solltest frei sein von Gedanken der Art: Wenn ich in mein Haus ein Fenster einbauen will, brauche ich dann eine Genehmigung? Oder, wenn ich auf meinem Land einen Teich buddeln will, muss ich dann dem Bürgermeister Bescheid geben?
Oder, wenn ich die Sprache nicht spreche, dann gehe ich hier unter ..... usw. usf.

Suche nach Gründen, wieso es geht, dass du zum Aussteiger wirst und in Zukunft dein Leben selbst in die Hand nimmst.
Denn der Staat tut es nicht, vor allem nicht der Vater Staat ;-) Das ist jener, der immer gefragt werden muss. Und das wollen wir nicht mehr.
In Ungarn haben wir im Übrigen noch keinerlei Staatsterror erlebt. Im Gegenteil, an Weihnachten haben wir sogar Bonbons bis an die Haustüre gebracht bekommen.

Es sind die kleinen Dinge, aus denen das Leben besteht. Die großen Dinge gibt es nämlich garnicht. Und wenn doch, dann erfreuen sie dich nicht lange.

 

Wer sich für Häuserpreise interessiert guggt mal hier.
Aber bitte, wir sind hier keine Informationsstelle und auch keine Ersatzeltern, das haben wir bereits hinter uns. Macht euch selbst auf den Weg und werdet freie Menschen, mit eigenen und freien Gedanken. Wenn ihr nicht sicher seid, wir können keine Sicherheit geben.
Wenn dich Angst überkommt bei dem Gedanken auszuwandern und eigenes Land zu bewirtschaften oder wenn dir das zuviel Arbeit ist, dann ist das nicht der richtige Weg für dich.

Es sollte bereits eine innere Flamme für dieses Leben in dir brennen, hm? :-)
 

Es sollte dir Freude bereiten deine Lagerregale zu füllen. Wenn es dich nur belasten würde, wenn die Äpfel reif sind und du sie einkochen sollst, dann lass es lieber. Du tust dir keinen Gefallen, such dir lieber was Passenderes.

Hier habe ich unsere Speisekammer fotografiert. Wir haben Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Hagebutten, Tomaten ... eingekocht. Alles ein Genuss vom eigenen Land :-)
Das ungarische Wort für Speisekammer ist übrigens spájz gesprochen wird das Schbaiß. Im schwäbischen haben wir genau dasselbe Wort dafür :-)  
 


Ein letzter Satz noch, wir benötigen momentan noch ca. 1000 Euro im Jahr für Dinge, die wir noch kaufen müssen. Was wir ständig zukaufen müssen ist Öl, Salz, sehr wenig Kleidung und diverses Werkzeug/Gartengeräte ....
Wenn man ein kleines Geldpolster hat, kann man erst mal ein Haus mit Land kaufen und die ersten Jahre hier leben. Wenn die ersten 3 oder 4 Jahre verstrichen sind, gibt es eventuell schon das Grundeinkommen oder dir ist selbst was eingefallen, wie du z.B. dein überschüssiges Gemüse hier verkaufen kannst?
Sei nicht denkfaul und sei nicht negativ. Das Leben unterstützt dich ständig in deinen Bestrebungen, negativ, wie positiv :-)

Ich will niemanden überzeugen, das liegt mir fern. Mein kleiner Bericht dient jenen, die mir so fleißig ihre Fragen schreiben ;-)


Crosne bzw. Knollen Ziest, Ernte im November - 14. November 2014

Auch im November wenn es schon kalt ist, kann man im Garten noch etwas ernten. Helmut hat bis jetzt einen halben Eimer Crosne geerntet, ca. 600g.
Ich habe ein paar Knollen zum ausprobieren geschenkt bekommen. Die Knollen sind nicht besonders groß, so ca. 3cm bis 5cm lang und ca. 1cm im Durchmesser.
Zum Kochen oder Braten waren uns die Knollen zu schade, deshalb haben wir nur ein paar in der Pfanne gebraten zum testen. Den Rest haben wir roh gegessen. Gebraten entsteht etwas mehr Geschmack, die Knollen schrumpfen aber stark zusammen.
Roh schmecken die kleinen "Michelin-Männchen" etwas nussig, am interessantesten ist die Konsistenz. Die Knöllchen krachen richtig und sind schön kross und saftig, wunderbare Rohkost :-)
In Frankreich wird Crosne schon länger angebaut und gilt als delikates Gemüse in feinen Restaurants.

 

 

 

Kartoffel-Buchweizen-Brot - 28. Oktober 2014

Der erste Frost hat uns ein paar Kürbisse angefroren und auch die Inkagurken Sträucher haben die Kälte nicht überstanden. Helmut hat die Tomatillos und auch alles andere bereits geerntet. Der Frost beendet aber nicht das Erntejahr ;-) Äpfel überstehen durchaus Minus 1 Grad und die nächsten Tage soll es schon wieder wärmer werden. Und dann sind da ja auch noch die Hagebutten, die stören sich an Frost garnicht. Wir ernten sie wenn sie sehr reif sind, dann sind sie sehr süß und ergeben ein wunderbares Mus. Sehr haltbar und sehr sättigend.

In der Zwischenzeit habe ich mich mit veganen, getreidefreien Brotleckereien beschäftigt.
 


Und hier nun mein Rezept für ein Brot ohne Getreide und ohne Hefe oder Sauerteig.

ZUTATEN:
250 ml warmes Wasser
5g Natron
1 Eßl Apfelessig
200 g Buchweizenmehl
150 g weich gekochte Kartoffeln
100 g Quinoamehl
1 TL Meersalz oder Himalayasalz
60 g Walnüsse
30 g Sonnenblumenkerne
 

Bis auf das Natron und den Essig alle Zutaten zu einem Brotteig vermengen. Wer kein Quinoamehl hat, kann auch Hirse nehmen oder einfach mehr Buchweizen. Ich nehme das nicht so genau und ersetze oft, da die Rezepte heutzutage manchmal so überkanditelt sind, dass man mit der Zutatenliste garnicht mehr fertig wird ;-)
Am Ende das Natron und den Essig (es geht auch Zitronensaft) vermengen, das schäumt in aller Regel etwas. Es entsteht Kohlensäure, die das Brot beim Backen auflockert. Außerdem ist Natron viel bekömmlicher als andere Backtriebmittel. Nun das Gemisch zügig untermischen, den Teig in eine ausgemehlte Kastenform geben. Bei ca. 200 Grad 45 Minuten backen.

Das Brot schmeckt herrlich leicht und pappt den Magen nicht zu.
Ich habe zur Verfeinerung noch Kümmel zugegeben. Das mag nicht jeder, schmeckte in unserem Brot aber sehr fein.

PS: Ich mahle alles selbst mit einer Haushaltsgetreidemühle. Dann weis ich immer genau was in meinem Mehl drin ist, da ich zuvor gesehen habe was ich in meine Mühle reingeschüttet habe ;-)
Das ist bei den angebotenen Päckchen im Supermarkt nicht der Fall. Allerdings kann man sich im Bioladen Buchweizen und alles andere auch frisch mahlen lassen.
 

 

Eintopf - 22. Oktober 2014

Es regnet noch immer. Was kann man schon Besseres tun, wenn man mit dem Müßiggang fertig ist? Na klar :-) Was Schönes kochen

Alle Zutaten, die man auf dem Bild sehen kann, sind vom eigenen Land. Zucchini, Bohnen, Karotten, Champignon, Zwiebel, Brennnessel, Rucola, Topinambur, Kartoffeln, Tomatillo, Inkagurke, Gartenkürbis.
Daraus habe ich einen Eintopf gezaubert. Karotten und Zwiebel anschwitzen und mit 1 Liter Wasser auffüllen, zum kochen bringen. Bohnen, Kartoffeln und Topinambur dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Rest dazugeben. Die Kräuter müssen gehackt werden. Nochmals 10 Minuten köcheln lassen bzw. so lange köcheln bis alles gar ist :-)
Das Ganze noch salzen, fertig. Brühe verwende ich schon lange nicht mehr, da wir sie nicht mehr brauchen und mittlerweile auch nicht mehr vertragen. Brühe verursachte gerne Unwohlsein bei uns. Wenn man Brennnesseln verwendet braucht man Brühe garnicht. Der Geschmack ist zwar anders aber dennoch sehr gut. Brennnesseln haben wunderbare Eigenschaften, sie entschlacken und haben einen hohen Eisengehalt.
 

 

 


Kartoffel-Apfel-Teilchen
- 21. Oktober 2014

Immer wenn es auf der Sonne brodelt, dann wirds bei uns auf der Erde um einige Grad kühler und meistens regnet es auch.
Dann schaue ich mich gerne nach neuen Rezepten um. In einer Sendung vom BR wurden Kartoffelrezepte vorgestellt. Ein altes Mütterlein führte ihre Backkünste vor. Sie benötigte lediglich Kartoffeln und etwas Mehl, als Füllung Obst.
Das freute mich, alles Einfache ist meistens gut :-)



Ich verwendete gekochte Agria Kartoffeln, die durch die Spätzlesmaschine gedrückt wurden. Etwas Buchweizenmehl und Kichererbsenmehl zu gleichen Teilen untermischen. Soviel, dass der Teig weich bleibt und schön formbar bleibt. Ich stellte eine Form her, wie ein kleines Brot, man kann es auf dem Bild sehen. Die Einschnitte mache ich, damit ich gleich große Mengen für die Teigteilchen bekomme.
Von den Abschnitten eine Platte formen, kleingeschnittene Äpfel in die Mitte legen, etwas Rapadura mit Zimt gemischt drüber streuen und die Teigplatte verschließen. Links im Bild sieht man, wie ich den Teig an allen vier Ecken geschlossen habe.

In mein Backblech habe ich mittlerweile etwas Öl gegeben. Gerade soviel, dass die Oberfläche bedeckt ist. Das Blech in den Ofen geben und das Öl erhitzen.

Die Kartoffel-Apfel-Teilchen in das heiße Öl setzen. Es muss brutzeln :-) dann ist das Öl heiß genug. Backtemperatur ca. 180 C° Backdauer 25 Minuten. Die Teilchen sollten schön braun sein, dann sind sie knusprig.    

 

 


Unser gigantisch großer Topinambur
- 16. Oktober 2014

Letztes Jahr haben uns die Mäuse den ganzen Topinambur weggefressen. Macht nix, die müssen ja auch leben :-)
Wir denken ganzheitlich, bei uns gibts keine Feinde im Garten. Weder Mäuse, noch der Maulwurf, und schon garnicht das "Unkraut" machen wir zum Problem. Alles ist für was gut und alles hat seinen Sinn. Auch wenn wir es eventuell im Moment nicht begreifen, die Natur macht nix falsch, das ist ein festes Gesetz.
 


Habt ihr gewusst, dass die Meere feste Temperaturen haben? Wenn die Temperatur auch nur um 1 Grad abweicht, kommt es sofort zu Katastrophen in den Weltmeeren. Alles ist ganz genau abgestimmt. Wie in unserem Körper auch, wenn unsere Temperatur um 1 Grad abweicht, sind wir sofort krank. Unser Körper trifft sofort Maßnahmen um wieder gesund zu werden, er dreht die Temperatur hoch, weil irgendwas im Körper stört und das kann mit höherer Temperatur wieder geregelt werden.

So macht das die Erde auch, die Erde ist ein Wesen. Wenn was schief läuft, regelt sie das selbst. Wenn bei uns im Garten die Schnecken überhand nehmen, dann hat das einen Grund, wenn die Wühlmäuse den Salat fällen, dann hat das einen Grund.
Wir greifen nicht übermäßig ein. Klar sammeln wir Schnecken auch ab, wenn sie uns den Wintersalat verspeisen. Wir würden aber niemals harte Maßnahmen treffen und die Schnecken in Bierfallen ertränken oder Glasscherben ums Beet legen, so wie das einige Gärtner tatsächlich machen.

Für uns ist das sehr schlechte Energie, wenn wir Tiere umbringen würden, weil wir ihr Dasein verurteilen und für schlecht und unrichtig erklären.

Wir merken, dass auf unserem Land die Natur wieder in Einklang kommt. Und Mutter Erde hilft uns dabei. Manches Gemüse oder Obst bekommen die Tiere und anderes bekommen wir. So auch zum Beispiel 15 Kilo Topinambur von nur einer Pflanze in diesem Jahr. Wir waren total überrascht, damit hatten wir nicht gerechnet. Wir hatten keinen Topinambur gesät, der ist einfach aufgegangen.

Im Salat schmeckt er einfach herrlich nussig und knackig :-) beste Rohkost!
 

 

Ich habe ihn geraspelt zusammen mit Karotten und Äpfeln, etwas Öl und Himalayasalz. Einfach ein Genuss. Man muss allerdings langsam anfangen, da Topinambur Blähungen verursacht, wenn man zuviel erwischt und wenn man noch nicht an dieses Gemüse gewöhnt ist. Für den Anfang 1 Knolle pro Mensch (Das Wort Person ist so technisch :-)
Topinambur wirkt entgiftend und unterstützt die Darmgesundheit. Hier habe ich einen wundervollen Text gefunden, lest mal rein, liest sich sehr süffig ;-)

 

  

 


Apfel-Kirsch-Kuchen & Gebackener Tee
- 16. September 2014

Wenn es draußen wieder kühler wird und wir wieder den Holzherd anmachen, dann ist auch wieder Kuchenzeit :-)
Jeder Kuchen wird anders, da ich verwende, was halt so grade da ist. Heute ist es 1 Glas Apfelkompott und 1 Glas Kirschen/Morellen. Den Teig mache ich mit Kichererbsen und Buchweizen. Beides mahle ich mit der Getreidemühle, auch die Steviablätter. Zum Mehl kommt Apfelsaft hinzu oder warmes Brunnenwasser, je nach dem. Den Teig mache ich so geschmeidig, dass ich ihn aufs Blech streichen kann.
Dann kommt das Apfelkompott drauf und die Krischen. Für diesen Kuchen habe ich Anis als Gewürz verwendet. Einfach ein paar Walnüsse, Anis und etwas Wasser in den Mixer geben und eine Art Soße herstellen, die kommt dann obendrauf, fertig.
Ab in den Ofen für ca. 50 Minuten. Vegan und zuckerfrei, und köstlich.
Es muss garnicht immer so kompliziert sein, und man braucht auch nicht viele Zutaten, einfach ist doch immer noch das Beste.

 

 



 


 

Hier nun ein Rezept für Gebackenen Tee, das hat mir Sylvia zugeschickt :-)

Grundrezept:

1 kg rote Johannisbeeren (evt. tiefgefroren), ist der wichtigste Bestandteil (wegen der Pektine, es dient als natürliches Geliermittel)
1 kg Saisonobst, regional, nach Belieben, in kleine Würfel schneiden was nicht von selbst zerfällt.
1 kg Rapadura (eventuell Xylit oder Stevia, Menge testen)
2 Zimtstangen
10 Gewürznelken

Nach Lust: 2-3 Zentimeter Ingwer sehr fein geschnitten oder andere Gewürze dazu geben, wie Sternanis, Kardamon usw.

Zusammen in eine ofenfeste Pfanne geben.
Im Ofen bei 200 °C 40-45 Minuten backen lassen (man muss am Rand ein köcheln sehen, darf aber nicht anbrennen - bei mir musste die Fruchtmasse 75 Minuten im Ofen ausharren).
Danach den Zimt herausheben.
Auskühlen lassen auf etwa 70°C.
Dann 2 dl hochprozentigen Alkohol dazu, nach Geschmack (ich habe Obstler verwendet).
Abfüllen in gereinigte, heiße Gläser, wie bei Marmelade. Sofort verschließen.

Für den Tee: 2-3 Teelöffel des gebackenen Tees in eine Mug/Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. Fruchtstücke so verteilen, dass auch die letzte Portion noch Obst bekommt.

 

 

2 Stunden Arbeit für 6 Liter Apfelsaft - 15. September 2014

Ja lohnt sich das denn?

Ich sage JA! Aus vollem Herzen ja!
Unser Apfelsaft ist der beste Apfelsaft für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Tuts da nicht auch ein Apfelsaft, der Liter für 0,49 Cent aus dem Supermarkt? Oder auch aus dem Bioladen 0,7 Liter für 1,99 Euro? Wer arbeitet schon für 1,50 Euro die Stunde?

Die Äpfel, die wir verwenden wachsen in unserer Nähe, das heißt sie haben unsere Schwingung, sie gehören uns und wachsen für uns. Wir pflegen den Baum und freuen uns über die Früchte. Ein Baum ist ein Wesen, der merkt das und der freut sich auch. Und er will was zurückgeben und was er geben kann, das sind seine Früchte. Die hat er nur für uns hergestellt. Das heißt, dass da alles drin ist, für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Wir haben ihn nicht vergiftet mit Kunstdünger, ganz im Gegenteil wir haben gesunden Dünger gebracht und sein Laub liegen gelassen. Die alten Äste ausgeschnitten und nur die heruntergefallenen Äpfel genommen. Seine Umgebung ist in Permakultur angelegt, er steht zusammen mit anderen Pflanzen. Nicht in Monokultur.

Ein Apfelsaft aus dem Supermarkt ist billiger, aber das ist ja kein Apfelsaft mehr, wie man ihn kennt. Und wer kommt überhaupt auf die dumme Idee, alles und jedes in Geld umzurechnen?

Aber weiter ...

Die Früchte sind in Monokultur gewachsen, auch die Biofrüchte. Sie wurden gespritzt und der Boden ist meistens auch bei den Biobauern ausgelaugt, da hier kaum Augenmerk verwendet wird. Die Äpfel sind also anonym gewachsen, der Baum wurde nicht explizit von jemanden gepflegt und er wurde nur gepflegt, damit seine Früchte verkauft werden können. Das ist keine gute Schwingung.
 
Der Saft bleibt nicht naturbelassen, auch wenn das oft auf den TetraPaks und selten mal Flaschen, draufsteht. Oft wird Zucker verwendet, das größte Gift, das derzeit in Lebensmitteln verwendet wird. Vieles was da reinwandert muss garnicht draufgeschrieben werden, oft ist Wasser mit drin. Was für Wasser? Das weis man nicht, irgendwelches Wasser aus dem Hahn, das nicht mehr lebendig ist. Im Ausland dürfen z.B. Haltbarmacher usw. mit rein, die in Deutschland nicht erlaubt sind, das prüft dann keiner mehr, importiert wird das ganze Produkt. Ebenso werden in Spanien Spritzmittel verwendet, die in Deutschland verboten sind, und nun?

Was ist das für ein Produkt? Sicher nichts, das ich auf Dauer trinken möchte. Und sicher nicht vergleichbar mit unseren wilden Äpfeln, dessen Apfelsaft pur in Glasflaschen abgefüllt wurde. Wir erhitzen nur auf 70 Grad, was die Nährstoffe besser erhält und der Haltbarkeit keinen Abbruch tut. Zusätze gibts keine, die brauchen wir nicht, der Fruchtzucker süßt den Saft.

Unser Apfelsaft hält uns gesund und wirkt energieaufbauend. Zudem benötigen wir nur eine kleine Menge, da er sehr nährend ist und voller Mineralstoffe. Wir verwenden den Saft auch zum Kuchen backen.

Ein Saft aus dem Supermarkt ist mit Zucker versetzt, gekocht bei 100 Grad, die Früchte entstammen einer Gift-Landwirtschaft und die Nährstoffe sind so gering, dass der Saft, der vom Menschen getrunken wird, die Energie raubt. Wer eine Rute zu hause hat kann das ganz leicht messen. Man gibt Geld für ein Produkt und wird dann auch noch seiner Lebensenergie beraubt. So ist das heutzutage mit den so genannten Lebensmitteln. Darum heißt es ja auch nur noch Nahrungsmittel, denn das Leben erhalten sie nicht mehr, sie füllen nur noch den Magen. So wird der Mensch ab 40 Jahren schon kränklich. Das ist nicht der Normalfall, das ist die Folge falscher Ernährung.

In Deutschland müssen zwar  die Zutaten angegeben werden.
Die Inhaltsstoffe stehen meistens auch drauf, die Hilfsstoffe jedoch sind nicht angabepflichtig. Hilfsstoffe sind aus herstellungstechnischen Gründen erforderliche und zugelassene Stoffe, beim Brot z.B. sind es über 100 Hilfsstoffe, die alle nicht als Zutat aufgeführt werden müssen.

Darum ist die heutige Lebensmittelversorgung der Menschen, man nennt sie auch Verbraucher, nicht gesundheitsfördernd, eher förderlich für die Pharmaindustrie.

Also es lohnt sich, den eigenen Apfelsaft herzustellen. Ich kann zu hause bleiben und muss nicht irgendwohin fahren um die Euros dafür zu verdienen. Mein Apfelbaum kostet nichts, er schenkt mir die Früchte. Gesunde Früchte für meine Gesundheit. Wie heißt es so schön "Lasst eure Nahrung eure Medizin sein, und eure Medizin eure Nahrung". Paracelsus war das .... ein kluger Mann.

 


 

Habt ihr schon mal Indianermais gesehen? Der ist schön bunt, man findet praktisch alle Farben. Heute brachte Helmut ein paar Kolben. Da ist uns aufgefallen, dass der Mais aussieht wie der Halbedelstein "Mookait", von dem Helmut eine Mala besitzt. Ich habe beides auf ein Brettchen gelegt und fotografiert. Tatsächlich, da ist viel Ähnlichkeit. Mutter Natur ist einfach ein Wunderwerk :-)

 


 

 

Sommerschluss, und wie das so alles war ... - 11. September 2014

Der Sommer ist eindeutig vorüber. Die Herbstenergie hat sich vor ca. 3 Wochen schon gemeldet. Es regnete und der darauffolgende Tag wurde nicht mehr warm, so wie das die vorherigen Male wie gewohnt immer war. Mutter Erdes Energie zog sich langsam zurück. So nehme ich das wahr. Es ist so ein bisschen wie wenn etwas stirbt.
Dieter Hildebrandt sagte ja schon so schön: "Wenn du merkschd, du sterbschd, dann ist Herbschd" :-)

Der Sommer war übrigens für uns als Permakulturgärtner total genial. Im Schnitt regnete es 2 Tage, darauf folgten 3 Tage Sonnenschein und so immer rum im Kreis. Wir waren ganz sprachlos. Wir guggten extra nochmal im Internet, um uns über das Klima und das Wetter in Ungarn kundig zu machen. Denn man sagte uns, dass es im Juli und August keinesfalls regnet. Der Regen kommt erst wieder im September. Aha!
Wir hatten nun aber im August schon soviel Regen wie es normalerweise in Ungarn im ganzen Jahr regnet. Sollte das schon der Klimawandel sein ;-)

Nuja, uns hat es gefreut. Für die Tomaten allerdings wars nicht so schön, die bekamen Krautfäule, es war einfach zuviel Wasser. Machte uns aber nix aus, wir hatten dieses Jahr keinen Tomatenhunger. Eher Gurkenhunger, und der war genau richtig, die Gurken kullerten uns nur so ins Haus. Helmut hat viel milchsauer eingemacht, das ist gute Rohkost für den Winter.

Derzeit regnet es seit 2 Tagen dauer. Also fast rund um die Uhr. Unsere Regenauffangbecken sind schon mindestens 20 mal übergelaufen. Was hier gerade vor sich geht, ist uns ein Rätsel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfangs waren wir mit unserem Hanggrundstück nicht so glücklich. Weshalb das Objekt, so laut Maklerin, lange leer stand. Soviel Land und dann auch noch ein Hang, nee das wollte keiner.
Bis wir dann kamen :-)

Ein Hang hat viele Vorteile. Das Regenwasser als Beispiel, lässt sich wunderbar auffangen. Man buddelt einen Teich und legt diesen vorübergehend mit einer Malerfolie aus ;-) Schwupps schon sammeln sich an nur einem Tag ca. 3000 Liter Wasser.
An einem Hang hat man Windschutz. Das ist für die Pflanzen sehr wichtig. Ich habe beobachtet, dass Pflanzen, die Wind ausgesetzt sind, langsamer wachsen und weniger Früchte haben. Ich würde mich auch nicht gerade freuen, wenn ich im Wohnzimmer ständig Wind hätte :-)

Und dann sind da noch unsere Hanghochbeete. Wie man oben im Bild schön sehen kann. Wir haben Pfosten eingehauen und dahinter mit Erde aufgefüllt. Das hat gleich mehrere Vorteile. Man muss sich nicht bücken und mühsame Feldarbeit leisten, da das Beet in Arbeitshöhe angelegt ist. Das ist sehr praktisch und schont den Gärtner. Das ist im Übrigen sehr wichtig. Man sollte immer darauf achten, dass man bequem arbeiten kann. Treppen haben wir mit angenehmen Stufenhöhen angelegt, damit nicht unnötig Energie verbraucht wird. Die Wege vor den Hanghochbeeten haben wir eben gezogen.
Man wird einfach viel zu schnell müde, wenn man buckelige Wege gehen muss. Und das ist nicht Sinn der Sache. Wir wollen mit Freude und energiesparend arbeiten.
Zudem hat man in so angelegten Beeten eine gute Übersicht, da das Beet eine Randbegrenzung hat, die dick mit Reisig ausgepolstert wurde. So kann nicht mal eben Gras ins Beet wuchern.

Weite Wege zu Beeten, die man öfter pflegen muss, sind nicht ratsam. Diese sollten ums Haus herum sein.

 

 

Der Topinambur ist gut 2m groß geworden, der Stamm hat leicht einen Durchmesser von 8cm. Im letzten Jahr haben uns die Mäuse den Topinambur ratzeputz weggefressen :-) Dafür düngen sie auch unser Land, das darf man nicht vergessen. Wir arbeiten Hand in Hand/Pfote, wenn auch nicht immer ganz so wie wir uns das vorstellen :-)
Der Maulwurf zum Beispiel rackert gerne dort, wo wir die Erde angelockert haben. Meistens ist da Saatgut im Boden. Bisher hat er nicht viel durcheinandergebracht, er frisst die Samen ja nicht weg, er sät nur woanders ;-)

 

  

 

 

Kräuter trocknen - Ende August 2014

Wir haben unsere Kräuter überwiegend im Bündel unter dem Dach getrocknet. Dort ist es schön warm, dunkel und luftig.
Dazu gehören: Thymian, Rosmarin und Oregano, sowie der Majoran. Feinere Kräuter wie Basilikum und Petersilie trocknen wir sehr schonend auf der Fensterbank. Täglich wenden und nicht der Sonne aussetzen. Denn sonst hat man nur noch Heu anstatt duftende Kräuter. Basilikum lege ich gerne in Öl als Pesto, das schmeckt einfach herrlich.
Kräuter niemals in den Backofen legen auch nicht bei 30 Grad. Das habe ich auf mehreren Websites gelesen. Im Backofen herrscht ein vollkommen anderes und unnatürliches Klima, das mit der natürlichen Lufttrocknung nicht zu vergleichen ist. Ätherische Öle verflüchtigen sich schnell und die Kräuter werden energetisch wertlos. Wenn man gute Nahrung haben will, muss man schon etwas Geduld mitbringen. Das "Ruckzuck-ich-habe-keine-Zeit" Leben ist nämlich gar kein Leben ;-)
Thymian, fällt mir zum Schluss grad noch ein, ist ein wunderbares Kräutlein. Ich verwende ihn so oft ich kann. Er passt hervorragend zu Kartoffelgerichten und natürlich zu Tomaten. Unvergleichlich ist er frisch aus dem Garten.

 

 

Unser Garten beschenkt uns so reich. Vor allem die Inkagurke, die eigentlich eher einer Paprika gleicht, füllt uns dieses Jahr die Körbe. Das ist die kleine Frucht rechts unten im Bild. Sie ist sehr mineralstoffreich und lässt sich prima in Salaten verwenden. Auch kann man sie anbraten und natürlich geschickt, der Größe wegen, pur vom Strauch weg essen.

 

 


Wildäpfel
- 26. August 2014

Wir haben hier wunderbare Wildäpfel. Dieses Jahr sind sie sogar recht groß. Außerdem sind sie im Vergleich zu gekauften Äpfeln schwerer. Ich weis jetzt sogar an was das liegt, gewundert hat mich das schon lange. Ich habe einen Text im Netz gefunden, wo erklärt wurde, dass Mineralstoffe Gewicht haben. Ein Apfelbaum, der auf ausgelaugtem Boden steht, gespritzt wird und mit Chemie gedüngt wird, der hat keine Mineralstoffe, woher sollen die auch kommen? Ein Wildapfelbaum, der auf gutem Boden steht und nicht vergiftet wird, der hat Früchte voller wertvoller Mineralstoffe. Man merkt es auch deutlich daran, dass man von so einem Äpfelchen recht satt wird. Helmut mampft manchmal während ich koche ein paar Äpfelchen, und hat dann oft den Hunger schon verloren.



Ich koche die Äpfel ohne Zucker ein. Zucker ist im Übrigen ein Mineralstoffräuber und war vor 100 Jahren in den Apotheken noch bekannt als Gift. Zucker durchbricht die Gehirnblutschranke und macht Tür und Tor auf für allerlei Zeugs, das nicht ins Gehirn sollte. Sollte man mal drüber nachdenken. Wer mehr über Zucker wissen möchte, hier.

Was mich besonders freut, ist dass es hier noch Apfelbäume gibt, die wild wachsen, die niemand umsägt oder sonstwie beschädigt. Auch gibt es Zwetschgenbäume zur freien Verfügung, was eine Freude. Natürlich haben wir Obstbäume auf unserem "Familienlandsitz" wie Anastasia sagen würde, gepflanzt. Doch das dauert noch ein Weilchen. Ich denke wir werden im nächsten Jahr eigene Äpfel und auch Pfirsiche haben. Zwei ungarische Feigenbäumchen stehen auch schon neben der Lehmgrube, die später mal ein Teich wird :-)

 

Hier noch ein schönes Stimmungsbild. Der erste Kürbis, ein "Bunter Turban", wunderschöne lila Bohnen, Kapuzinerkresseblüten und Basilikum. Ich bin oft sehr erstaunt über die schönen Farben, die manchmal so mystisch, ja fast unwirklich den Garten in ein Märchen verwandeln. Unser Garten spendet uns direkt Energie, wenn wir darin herumspazieren. Die Düfte, die schönen Formen der Blüten und Früchte, aber auch die unbändige Kraft des Wachstums ist schon ein Wunder.

 

 

 

Minigurken Ernte - 12. August 2014

Wir haben eine große Menge Minigurken. Sie werden so ca. 2cm bis 3cm groß. Sie sind sehr hübsch und man kann sie bequem vom Strauch weg essen. Sie benötigen allerdings Rankhilfen. Helmut hat sie -ganz- in Salzlake eingelegt. Geht einfach und schnell. Einfach die Gurken in ein Glas einfüllen und mit Salzlake auffüllen, Deckel drauf und ab ins Lagerregal :-)



 

 

Basilikumpesto ist eine Köstlichkeit. Wir essen es frisch, gerne zusammen mit Kartoffeln. Für den Wintervorrat hacke ich die Kräuter sehr fein und lege sie in Öl ein. Das Glas nicht bis ganz oben füllen, nur ca. 4/5 und mit Öl auffüllen. Die Gläser die ersten Tage überprüfen, da Gärung einsetzt. Die Gläser dann wieder öffnen und mit Öl auffüllen.

 

 

 


Ein Solarofen
- 1. August 2014

Wir hatten im Juni Besuch aus Belgien. Als Dankeschön fürs Zelten haben wir einen Solarofen gebaut bekommen :-)
Er funktioniert einwandfrei. Man muss nur ein paar Dinge berücksichtigen. Kochen mit der Sonne ist etwas ganz anderes. Ein Überkochen von Wasser oder das Anbrennen von Speisen ist nicht möglich. Deshalb kann man wirklich in Ruhe was anderes machen während die Suppe gart. Die Garzeit verdoppelt sich, dafür ist der Geschmack ein ganz anderer und obendrein macht das Sonnenessen mehr satt. Ich denke, dass das gespeicherte Licht sehr nährt. 

 

 

 

Natürlich kann man prima im Solarofen Früchte trocknen. Bei ca. 70 Grad mit geöffnetem Deckel sollten die Tomatenhälften in 8 Stunden getrocknet sein. Anschließend werden sie eingesalzen und für den Winter gelagert.

 

 

Diesen wunderschönen Segelfalter hab ich im Vorbeigehen entdeckt. Erst dachte ich mir, bis ich die Kamera hole, da ist das schöne Tier bestimmt schon weg. Aber wie man sieht, ich hatte Glück :-)

 

 


Archiv Januar bis Juli 2014
Inhalt:
Haltbarmachen ohne Hitze
Die kanadische Goldrute als Heilmittel bei Mehltau
Mangoldrippchen als Rohkost
Ambrosia ist eine Heilpflanze
Unser Kartoffelturm
Blumige Impressionen
Salat, selbst gezogen und die Veränderung
Verwirbeltes Wasser - meine Erfahrung damit

 

Archiv Juli bis Dezember 2013

Inhalt:
Kürbislager
Mexikanische Tomatillos
Eingelegte Minitomaten
Gesundes Essen
Ungarische Wildpflaumen
Wäsche von Hand waschen



Archiv Januar bis Juni 2013

Inhalt:
Impressionen von den Hügelbeeten
Kleingetier im Garten
Der Holzwall
Ein Tag aus unserem Leben
Das Kräuterbeet
Salat aus dem eigenen Garten
Frühling
Winter
Bananenküchlein
Eine Schüssel voll Grün
Schokotaler
Die neue Küche
Zuckersucht
Ziemlich viel Schnee
Gesunder Kaffee
Der Brunnen geht wieder :-)

 


Archiv 2012
Inhalt:
Apfelsaftvergleich
Sauerkrautherstellung
Energetisierung von Wasser
Parasolpilze trocknen
Hagebuttenmarmelade herstellen
Apfelsaft mit Meerrettich konservieren
Hagebuttenmus
Der Rosablättrige Egerlingsschirmling
 


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