Unser Aussteigerleben - Neues von der Scholle / Archiv 2012

Die Scholle ist das Land des Bauern, auf dem er wohnt und es bewirtschaftet, und von dessen Früchten er lebt. Ich habe diesen alten Begriff bei Viktor Schauberger gehört. Der Begriff wird auch als Metapher für Heimat gebraucht.
 



Apfelsaftvergleich -
23. Dezember 2012

Hier kann man sehr schön sehen, dass Apfelsaft je länger er steht, umso dunkler von der Farbe her wird. Zumindest wenn man keine Zitronensäure zugibt. Wir haben dieses Jahr dreimal Apfelsaft gepresst. Wir erhitzen nicht, sondern geben Meerrettich bei. So entsteht ein sehr vitaminreiches und lebendiges, durchaus interessantes Getränk :-)

 

 

 

Der erste Schnee :-)  ... 2. Dezember 2012

Nun stellt sich auch gleich heraus, wie es mit unseren Grünen Smoothies weitergeht. Denn die große Frage ist immer noch, wie kommt man an Brennesseln und anderes Grünzeug ran wenn Schnee drauf liegt? Bis jetzt gräbt Helmut die Pflanzen aus, und das geht prima. Wir werden sehen wie die Smoothie-Story ihren Lauf nimmt ;-) Hat jemand schon Erfahrungen? Ich stelle das gerne online.

 

 

 

Sauerkraut herstellen, so einfach und so lecker ... 13. November 2012

Das Netz ist voll von Rezepten und Anleitungen wie man Sauerkraut herstellt. Da macht es nix, wenn ich auch noch was dazulege ;-)


Wir sind sehr puristisch veranlagt was das Essen angeht. Wir mögen nicht viele Geschmäcker zusammen in einem Gericht. Deshalb fällt bei uns das Sauerkraut sehr einfach aus, aber lecker.


Ich schneide das Kraut so fein es geht mit einem großen Wellenmesser, das ist perfekt, denn es rutscht nicht ab. Ich sammle es in einer Schüssel und salze es mit Himalayasalz. Gewöhnliches Salz aus dem Supermarkt ist pures Natriumchlorid und stellt in dieser Form für den menschlichen Organismus Gift dar. Das kann jeder selbst testen. Nimm eine kleine Menge Salz auf die Zungenspitze und warte ab wie lange du es aushältst.

Es muss jeder selbst wissen, wie stark das Kraut gesalzen sein soll. Ich mache das intuitiv richtig. Für meinen 5 Liter Stein-Gärtopf habe ich 3 mittelgroße Weißkrautköpfe verwendet.
Das Kraut in Lagen von 7 bis 8cm in den Topf legen und stampfen bis Wasser über dem Kraut steht, erst dann die nächste Lage einfüllen. Den Stampfer haben wir aus Holz selbst gemacht. Den Topf nicht ganz voll machen, es soll das ausgetretene Wasser vom Kraut ca. 5cm stehen. Dann ein Krautblatt obenauf legen, darauf einen Teller und diesen mit einem Stein beschweren.

 

Den Deckel drauf und in die Rinne Wasser rein gießen. Der Topf ist dann luftdicht verschlossen und die Gase, die entstehen können bequem entweichen. Den Topf stelle ich dann 3 Wochen in die warme Küche. Immer schauen, dass die Rinne mit Wasser gefüllt ist. Man hört immer wieder ein Blubbern, wenn das Gas entweicht. Wenn die 3 Wochen um sind, gehts für 4 Wochen in den Keller, da ist es kühler.
Dann ist das Kraut fertig und kann gegessen werden.
Sauerkraut ist gesunde Rohkost und hat viel Vitamin C, weshalb es im Winter sehr wertvolle Nahrung ist.
 

   



Sonnenuntergang in Ungarn
am 7. November 2012

Im Netz fand ich ein -Ungarn Forum-, in welchem eine Frau schrieb, dass sie die schönsten Sonnenuntergänge in Ungarn gesehen hat. Das kann ich nur bestätigen :-)

 

 

 

Energetisierung des Wassers aus der Leitung, 20. Oktober 2012
In Deutschland hatten wir keinerlei Probleme mit unserem Trinkwasser, da wir es aus unserem eigenen Brunnen hatten. Hier ist das etwas anders. Wir haben zwar einen Brunnen, der ist aber nach 3-jährigem Leerstand des Hauses nicht mehr intakt, da lange kein Wasser entnommen wurde. Wir haben den Brunnen ca. 1 Meter ausheben lassen. Nun heißt es warten. Warten bis der Regen und das damit den Berg herunter fließende Wasser den Brunnen wieder füllt.

Solange müssen wir Wasser aus der Leitung entnehmen, was zunächst ein schwieriges Unterfangen darstellte. Denn das Wasser wird hier in Türme gepumpt, die eine metallische Kugel obenauf haben, wo sich das Wasser sammelt. Wenn ich nun in meiner Küche den Hahn aufdrehe, schießt das Wasser vom Turm herunter durch die schnurgeraden Leitungen geradewegs in meine Spüle.

Da Wasser ein Wesen ist und nicht wie lange angenommen tote Materie, kann man sich vorstellen welche Qual dem Wasser hier widerfährt. Dementsprechend schmeckt das Wasser. Man bekommt es kaum hinunter, weil es "hart" ist und dazu metallisch schmeckt. Ein solch saures Wasser löst im Körper Pilzinfektionen aus. Dass dieses Wasser krank ist, sieht man auch an der enormen Verkalkung. Denn verkalktes Wasser ist ein Zeichen dafür, dass das Wasser seine Schlepp -und Bindefähigkeit verloren hat. Wer mehr über Wasser wissen möchte, klickt hier.

Wir haben deshalb einen Kohlefilter angeschlossen, welcher als erstes sämtliche Chemikalien, Medikamente und Schwermetalle entfernt. Auch das Chlor, mit welchem das Wasser hier angereichert wird. Wir haben den Carbonit Sanuno gewählt für 135 Euro inkl. Filterpatrone. Man kann ihn ganz einfach an den Wasserhahnen anschließen. Mit einem kleinen Hebel kann ich dann wählen ob ich gefiltertes Wasser aus der Leitung lasse oder eben das "normale" Wasser.
 

 

Anschließend verwirble ich das Wasser mit einem Devajal Wasserverwirbler, der einfach zwischen 2 Flaschen geschraubt wird. Diese Verwirbelung entspricht dem natürlichen Lauf des Wasser in der Natur wenn es durch nicht begradigte Flüsse schlängelt und wirbelt. Dabei erhält das Wasser wieder seine Lebendigkeit. Ich verdrehe die Flaschen gut 20 mal pro Liter. Ab 50 Verdrehungen entwickelt Wasser eine besondere Qualität, und es kommen innere Prozesse in Gang. Das ist meine Erfahrung.

 

 

Dann fülle ich das Wasser in rund geformte Blauglasflaschen. Denn auch das ist wichtig, dass Wasser dunkel und in harmonischen Formen gelagert wird. Nicht vergessen, Wasser ist ein Wesen.

Nun wird das Wasser mit Orgon/Lebensenergie energetisiert. Wilhelm Reich ist der Entdecker der Lebensenergie, wer möchte kann sich hier einen Vortrag von Bernd Senf anschauen.
Ich habe vor einiger Zeit eine Orgondecke im Orgoninstitut in Nümbrecht bei Joachim Trettin gekauft. Kann ich nur empfehlen. Ich benutze die Decke für mich, wenn ich krank bin oder energielos. Der Aufbau ist so einfach, ich habe sogar selbst ein Kissen hergestellt. Alles Einfache ist großartig. In der Einfachheit liegt die Genialität.

Ich stelle die Blauglasflasche auf die Decke und schlage den Rest der Decke darüber. So steht das Wasser dann ca. 30 Minuten. Hier auf dem Bild habe ich die Flasche lediglich darauf gestellt.
 

 

Dort wo ich das Wasser lagere lege ich zur Schwingungserhöhung Rosenquarz und Amethyststeine um die Flasche herum. Früher legte ich die Steine ins Wasser. Das hat zwar einen guten Effekt, die Flaschen sind mir aber allesamt nach spätestens 4 Wochen gesprungen. Die Schwingung war immer zu hoch und ich konnte keine Flaschen bekommen, die die Schwingung von diesen Halbedelsteinen vertragen hätten. Es gibt sogar Shops im Netz, die extra darauf hinweisen, dass ihre Flaschen nicht für Edelsteinwasser geeignet sind. Flaschen, die dafür geeignet sind, habe ich noch nicht ausfindig machen können.  

 

 

Das Wasser schmeckt sehr weich und es macht den Eindruck als hätte es eine gewisse Leichtigkeit bekommen. Sämtliche Metallgeschmäcker, Chlor usw. sind weg. Im Vergleich fühlen wir uns energetisch um Welten besser. Wir haben mehr Energie und das Schlafbedürfnis hat bei mir um ca. 2 Stunden abgenommen.

 

 

 

In meinem Wasserglas liegt noch zusätzlich ein kleiner Rosenquarz :-)
Man bedenke, dass der Mensch zu 70% aus Wasser besteht. Unser Gehirn besteht zu 90% aus Wasser. Daher ist es enorm wichtig gutes Wasser zu trinken. Wasser ist ein Informationsträger. Trinken wir krankes, ausgelaugtes und saures Wasser, so wirkt sich das enorm auf unsere Gesundheit und auch auf unsere Denkvorgänge aus. Und es ist nicht besonders schwer oder teuer das Wasser aus der Leitung wieder trinkbar zu machen.
Übrigens ist Wasser aus PET Flaschen nicht zu empfehlen. Es gilt als stark hormonbelastet. Die Uni Frankfurt hat nachgeforscht.

 

Hier noch ein wunderbarer Zusatz von Veronika Hagestedt:

"Ich hätte da noch einen Tipp für die Wasser Energetisierung, - „Die Blume des Lebens“ – ich lege sie unter viele Dinge, z.B. Wasser- und Futterschale ( aus Glas ) der Hunde, unter Wasserflaschen (aber etwas anders energetisiert, als du es tust!), Schlafplatz, in Hosentasche, in meinen homöopathischen und spagyrischen Testsatzetuis, im Bachblüten- & Schüssler Salzkoffer, unter Edelsteine, unter meiner Behandlungsliege, PC, unter meinen Keimgläsern, Obstschale … ich habe viiiele „Blumen des Lebens“ in Aktion, es gibt Nichts in unserem Haushalt, was nicht mit diesen Energien informiert ist - aber eben vor allem zusätzlich unter meinem energetisierten Trinkwasser! Ich habe alle Blumen laminiert und man kann dann mit einem CD-Schreiber evtl. auch noch zusätzliche Heilinformationen drauf schreiben, z.B. spezifische Zahlenreihen von Grabovoii (z.B. Ruhe / Innerer Frieden 1001105010, Selbstheilung … du kennst sie ja alle !!! ), aber vor allem auch die Worte DANKE und LIEBE …. oder was sonst so gewünscht wird oder gerade anliegt- auch ganzer Text ist möglich ... In meinen Kühlschränken, Gefriertruhen und Vorratsschränken kleben in der Türinnenseite die ganz großen Blumen in DIN A4!

Download Blume des Lebens

 

Leckere Parasol Pilze, 18. Oktober 2012
Hier wächst der Riesenschirmpilz oder auch Parasol genannt. Er schmeckt köstlich nach Erdnuss. Wir haben ihn einfach in Streifen geschnitten und auf dem Holzherd in der schmiedeeisernen Pfanne in Olivenöl angebraten, ein paar Zwiebeln dazu und am Schluss nur noch salzen und pfeffern, himmlisch :-)

Wir benutzen diese schweren Pfannen aus gutem Grund. Denn sie wirken erheblich auf das was darin gebraten wird ein, das Aroma ist einzigartig, sowieso in Verbindung mit Holzfeuer.
Beschichtete Pfannen sondern bereits nach 3 Minuten Erhitzung giftige Dämpfe ab. Sollte Dein Wellensittich mal zufällig neben der Pfanne sitzen, Vorsicht! Er hat ein empfindliches Atmungsorgan und wird höchstwahrscheinlich eingehen. Teflon belastet übrigens schon bei der Herstellung erheblich die Umwelt, einfach mal googlen und sich informieren :-)
Als wir vor Jahren unseren Elektroherd verkauften, waren wir nicht nur über die enorme Stromeinsparung erstaunt, sondern auch über den plötzlich sehr guten Geschmack unseres Essens vom Holzherd. Es lohnt sich das mal auszuprobieren.

 

 

 


 

Pilze trocknen, 17. Oktober 2012
Vor 2 Wochen hatten wir so viele Pilze (Rosablättriger Egerlingsschirmling), dass wir uns entschlossen sie zu trocknen. Denn wir haben festgestellt, dass wir höchstens 2 mal die Woche Pilze vertragen. Und für den Winter ein paar Gläser Trockenpilze zu haben ist auch eine schöne Bereicherung.

Ich habe die Pilze einfach in Scheiben geschnitten und die große Menge überall im Haus und auf der Veranda verteilt :-) Das Wäscheständerchen stellte sich als wunderbare Trockenfläche heraus. Ich habe einfach einen ausgedienten Vorhang darüber gelegt und die Pilze dann darauf getrocknet. Das Ganze dauerte in der wunderbaren ungarischen Sonne nur 2 Tage.

 

 

 

 

 

Hagebuttenmarmelade ganz einfach, 16. Oktober 2012
Irgendwie wurde mir immer erzählt dass man Hagebutten so schwer verarbeiten kann. Man müsste die kleinen Dinger halbieren und auskratzen um sie weiterverarbeiten zu können.

Ich habs mal auf meine Art probiert. Hagebutten gepflückt, soviel wir Lust hatten, alle in einen Topf, Wasser dazu und 1 Stunde köcheln lassen. Das Wasser reichte ungefähr 2 cm über die Butten. Den Topf vom Feuer genommen und den Pürrierstab aus der Schublade geholt. Alles mit dem Zauberstab zerkleinert, das dauerte ca. 2 Minuten, die Butten waren ja schon sehr weich. Dann das Ganze durch ein Sieb gestrichen und zwar mit einem simplen Löffel. Bei mir war der etwas größer als die normalen Suppenlöffel, die man so kennt.

Dann noch mal alles mit ca. 20% Honig vermischt und noch mal aufgekocht. Gläser auskochen und heiß einfüllen, fertig. Ich mach die Gläser übrigens immer ganz voll. Da bleibt dann kein Platz mehr für irgendwelche Mißgeschicke ;-)
 

 


 


Marienkäfer Invasion am 15. Oktober 2012
Nachdem Helmut mit einigen Körben herrlich duftender Äpfel heim kam, und diese auf der Veranda abstellte, flogen plötzlich hunderte Marienkäfer unser Haus an. Die Wände, Fenster und auch wir saßen voll mit lauter hübschen Käferleins :-)

 

 

 

 

Apfelsaft mit Meerrettich konserviert 11. Oktober 2012
Nach einer tschechischen Idee haben wir heute Apfelsaft haltbar gemacht. Nach dem Entsaften, das ich gerne mit einer mechanischen Obstpresse gemacht hätte, hier aber noch keine entdeckt habe, wurde der Saft in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt. Obendrauf kam dann in kleine Würfel geschnittener Meerrettich. Die Flaschen zugemacht und fertig. Meerrettich hat viel Vitamin C, nämlich 178mg/100g Frischgewicht. Zudem sind Senföle enthalten, die antibiotische Wirkung haben, was soviel heißt, dass natürliche Pilze und Bakterien das Wachstum von Mikroorganismen hemmen bzw. diese sogar abtöten. So bleibt unser Apfelsaft haltbar ohne dass er erhitzt wurde. Meerrettich heißt hier in Ungarn "torma" (gesprochen: tormo) und ist momentan auf dem Markt überall erhältlich.
Der Apfelsaft nimmt den Geschmack des Meerrettichs an, was eine ganz besondere Note ergibt. Wir mögen ihn sehr. Helmut steht schon bereit für die nächste Apfeltour, die heute ansteht :-)



 


Hagebuttenfruchtmus 2. Oktober 2012
Auf einem unserer "Wander-Schmaus-Spaziergänge" haben wir Hagebutten gefunden. Nun wollten wir gleich unser Neues Wissen ausprobieren. Denn wir haben auf youtube einen netten jungen Mann gesehen, der erklärte, dass man Hagebutten, wenn sie reif sind, ausdrücken kann und das Hagebuttenfruchtmus sehr süß schmeckt.

Aber seht selbst:

 

 

 

Es schmeckte sehr süß und obendrein sättigte es unheimlich. Die Mengen, die aus so einer kleinen Frucht zu entnehmen waren, stellten sich als gar nicht mal so wenig heraus.
Die Früchte müssen weich sein, damit man sie ausdrücken kann. Die reifen Butten haben eine bestimmte herbstliche orange Farbe. Wer es ausprobieren will, wird es sehr schnell merken, wie es geht :-)

Rosablättriger Egerlingsschirmling 2. Oktober 2012
Auf unserem Weg begegnete uns ein netter alter Ungar aus dem Dorf. Als er unsere Pilze gesehen hat, sagte er "Finom Gomba" was soviel heisst wie "Feine Pilze". Er bedeutet uns, dass er uns gleich eine Tasche voll bringen wird. Unsere Ernte erschien ihm wohl zu dürftig ;-)

Tatsächlich bekamen wir kurze Zeit später eine Menge Rosablättriger Egerlingsschirmlinge und gleich auch noch Paprika für die Zubereitung in der Pfanne.

Wir haben diesen Pilz schon ein paar Mal auf den Wiesen stehen sehen, trauten uns aber nicht so ganz ihn zu sammeln. Nun wissen wir, dass er genießbar ist, und nicht nur das, er gilt als guter Speisepilz :-)
 

 



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