Unser Aussteigerleben - Neues von der Scholle / Januar - Juni 2013

Impressionen von unseren Hügelbeeten - 30. Juni 2013

So langsam wird es grün und auch schon ein bisschen bunt in unseren Holzer'schen Hügelbeeten. Seht selbst, hier.
 

 

 

Ein Hirschkäfer in unserem Garten - 4. Juni 2013

Schnellen Schrittes ging ich vom Haus Richtung unserer kleinen Werkstatt. Da wir gerade viel bauen und daher viel Bauschutt und auch Plastikmüll von z.B. alten Stromkabelummantelungen anfällt, habe ich den wunderschönen Hirschkäfer, der vor mir im Gras saß, für Plastikmüll gehalten.


Erst beim zweiten Mal hinsehen habe ich das Tier erkannt. Zum ersten Mal sehe ich einen Hirschkäfer in natura. Ich kannte ihn nur von meinem Memory Spiel, das ich als Kind gerne spielte, wenn sich nur jemand finden ließ, der mit mir spielte ;-)

Ich dachte immer, diese Tiere wären höchstens 2cm groß, so wie alle anderen Käfer halt auch, die ich so kannte.
Der hier aber war mindestens 8cm lang. Helmut nahm ihn auf die Hand um ihn ins Gras zu setzen. Denn unser Gehweg im Garten ist nicht so sicher für so zerbrechliche Tiere :-)
Der Hirschkäfer stellte sich sofort und hob seine prachtvollen Scheren in die Höhe und wappnete sich zum Kampf. Wir mussten ein bisschen lachen. Helmut redete ihm gut zu und setzte ihn sicher im Salathügel ab.
 

 

Impressionen vom Holzwall - 28. Mai 2013

Helmut: Es war sehr viel Arbeit im Herbst/Winter den Wall zu bauen. 1m breit, 1,20m hoch und zur Zeit schon etwa 45m lang. Aber wir finden, dass es der schönste Zaun auf der Welt ist... und der Beste! Seht selbst:

 

 

 

 

 

Ein Tag aus unserem Leben - 26. Mai 2013

Immer wieder werde ich gefragt "Wie lebt ihr denn jetzt eigentlich?"
Sehr einfach :-) sehr zufrieden.

Heute zum Beispiel ist so ein ganz normaler Tag, der es vor lauter schönen Kleinigkeiten in sich hat.
Ich war heute mit der Elektrik im Flur beschäftigt. Als ich gesehen hab dass hier die Farben der Stromkabel nicht identisch sind mit denen von Deutschland, da wurde mir ganz mulmig. Das heißt, ich muss die Kabel durchmessen, da hab ich in meiner Lehre damals zur Karosseriebauerin nicht so gut aufgepasst. Die haben hier nicht drei unterschiedliche Farben für drei Kabel, sondern nur zwei Farben. Ich guggte mir das lange an und machte dann erst mal eine Teepause.

Helmut arbeitete im Garten, er kreierte gerade ein Kräuterbeet und benutzte dazu die alten ungarischen Backsteine, die beim Abbruch einer Mauer anfielen. Basilikum, Rosmarin, Pfefferminze, Oregano und Thymian wurde gesät. Thymian heißt hier übrigens Kakukkfü, ein lustiges Wort.
 

 


Nachdem mir in der Pause einige Geistesblitze zum Thema Strom verlegen kamen machte ich mich auf und fing an. Nach 3 Stunden waren dann 2 neue Verteilerdosen und 4 Steckdosen verkabelt und alles funktionierte. Der Kopf rauchte mir, das ist nicht mein Ding und zum Glück steht so eine Arbeit nicht jeden Tag an.

Helmut machte in der Zwischenzeit Essen. Salat aus dem Garten mit Bratkartoffeln und Hirse. Seit wir uns vegan ernähren gibt es immer sehr unkonventionelle Gerichte. Gewürze haben wir ganz neu entdeckt.

 



 

 

Nach dem Essen wartete auf mich die Badewanne und auf Helmut ein gutes Buch.

Ich hatte noch Lust auf einen Nachtisch und so backte ich noch ein paar Apfel-Bananenküchlein in  der schmiedeeisernen Pfanne auf unserem Holzherd.


Helmut war noch draußen, er guggte sich noch den Garten an und zupfte hier und da noch Gräslein ;-)
Mir fiel auf, dass sich plötzlich das Licht draußen sehr veränderte, die Bäume waren in ein mystisches Schattenspiel getaucht. Da kam auch schon Helmut angelaufen und sagte, schnell komm mit, ein doppelter Regenbogen ist zu sehen.

 

 

 

 

Ich schnappte mir noch schnell die Kamera und lief hinaus und den Hang hinauf. Zwei wunderschöne Regenbögen waren am Himmel zu sehen. Sie sahen aus wie ein Tor in eine andere Welt. Lange hielt das Schauspiel nicht an, die Sonne war schon am untergehen. Daher erhaschte meine Kamera auch nur einen Teil des Regenbogens.

Auf dem Rückweg machte ich noch Bilder von unserem Garten. Das Licht war so faszinierend, sowas hatte ich noch gar nicht erlebt.
 

 

 

 


Die Apfelküchlein waren nun temperaturmäßig gesehen eßfertig :-)
Ein Rooibush Tee noch dazu, das schmeckte lecker. Wir unterhielten uns noch darüber was wir gelesen hatten.

Die Sonne war untergegangen, Zeit für unsere Kundalini Meditation. Wieviel Uhr es genau ist, wissen wir nicht, die Uhren haben wir vor einigen Monaten abgehängt und es geht uns sehr gut damit.

Überhaupt haben wir festgestellt, dass wir unseren schnellen deutschen Takt verloren haben und ein sehr gemütliches Leben führen.


Ein kleiner Waldkauz bei uns zu Besuch - 4. Mai 2013

Seit geraumer Zeit besucht uns bei Einbruch der Dämmerung ein kleiner Waldkauz. Unser alter windschiefer Kamin hat es ihm angetan. Dort landet er täglich und bringt mit dieser Aktion seine Eltern ganz schön ins Schwitzen. Denn sie müssen ihn füttern, er schreit ja auch den ganzen Abend nach Futter. Den Waldkauz Eltern ist die menschliche Nähe nicht geheuer. Sie haben die ersten Tage versucht den Kleinen mit Lockrufen wieder in den Wald zu rufen. Vergebens, dem witzigen Knäuel gefällt es bei uns. Letztens saß er sogar im Gras bei uns im Garten, direkt neben dem Auto. Helmut hat ihn vorsichtig auf unseren Holzwall gesetzt. Ich holte schnell die Kamera und machte diesen Schnappschuss.
 

 

Alles blüht und grünt - 2. Mai 2013

Neben unserem Brunnen steht ein wunderbarer, knorriger, alter Flieder. Er blüht zweifarbig und duftet herrlich.

Auch die Kartoffeln sind schon aus der Erde und momentan ernten wir Ackersalat und Spinat für unsere Grünen Smoothies. Helmut hat jede Menge Hügelbeete angelegt. Es ist auch schon fast alles an Saatgut ausgebracht. Von Auberginen über Blumenkohl bis Zucchini. So sättigend wie wir gerade die Grünen Smoothies erleben, haben wir fast das Gefühl, dass wir viel zu viel angebaut haben. Was nicht verbraucht wird, wird verschenkt oder gemulcht.
 

 

Endlich Frühling! - 12. April 2013

Nach einem sehr langen Winter hier in Ungarn hat uns jetzt doch noch der Frühling beehrt. Was haben wir uns gefreut über die wärmenden Sonnenstrahlen und den herrlichen Duft des ersten Grüns. Jetzt kann endlich die Gartenarbeit weitergehen, die wir ja im Februar schon begonnen hatten, da es schon so warm war. Augenblicklich haben wir 22 Grad bei voller Sonne :-)
 

 


Unsere Permakulturlandschaft ganz in weiss - 29
. März 2013

Helmut hat 3 Teiche angelegt, welche durch kleine Bächlein verbunden sind. Durch das augenblickliche Schmelzwasser haben sich die Teiche schön gefüllt. Die Teiche müssen noch verdichtet werden, damit sie dauerhaft das Wasser halten. Vor ein paar Tagen haben wir uns einen Film über Ungarn angeschaut. Da wurde gesagt, dass Ungarn das Land der Fluten und der Trockenheit wäre. Wir staunten nicht schlecht. Man muss das Wasser doch nur sammeln. Was interessanterweise nirgendwo in Ungarn gemacht wird. Stattdessen hat man wie in vielen anderen Ländern kräftig gerodet und so den Wasserkreislauf durcheinandergebracht. Denn Bäume sind ungemein wichtig für einen gesunden und vollständigen Wasserkreislauf. Dadurch, dass das Land weitläufig ist und die Bevölkerung nicht von großer Anzahl, fällt dieser Umstand nicht so sehr ins Gewicht. Einige Gebiete wurden zu Naturschutzgebieten ausgerufen, das ist schön zu sehen.

 

 

 

 

Försters Christel und ihre Tiere - 26. März 2013

…hieß das Kinderbuch, das ich als kleiner Steppke so gerne gelesen hatte. Eine schöne, fast heile Welt in das sich mein Kinderherz so gerne entführen ließ.
Heute in Ungarn denke ich öfter wieder mal daran... weiterlesen
(Helmut erzählt über Begegnungen mit den Tieren, die rund um unser Haus leben.)

 

 

Der Winter ist zum dritten Mal zurück - 26. März 2013

Was soll man da sagen?
In Deutschland ist das ja nicht unbedingt außergewöhnlich, dass es im März nochmal schneit, aber hier? In Ungarn?
Wir haben die Nachbarn gefragt, und die sind auch ganz baff. Das ist wirklich kein gewöhnliches Wetter um diese Zeit, haben wir uns sagen lassen.

Gestern hat es innerhalb 2 Stunden 40cm hingeschneit. Den Brunnen muss ich jedes Mal freischaufeln, wenn ich Wasser brauche. Wir sind sprachlos. Doch ab morgen soll es schon wieder tauen und auch wärmer werden. Wir harren geduldig der Dinge, die da kommen ;-)

 

 

 

Vegane Bananen-Apfelküchlein mit Kichererbsenmehl - 16. März 2013

Da es immer noch kalt draußen ist und kaum an Gartenarbeit zu denken ist, da dachte ich mir, mache ich halt Küchenarbeit ;-)

Ich vertrage Zucker äußerst schlecht und auch Mehl aus Getreide können wir beide schlecht verdauen. Wobei das sicher nicht nur bei uns so ist. Getreidemehl verursacht bei uns so ein dumpfes Gefühl. Ich sage immer, dass mir das Mehl die Zellen zusetzt und ich mir immer so zugepappt vorkomme nach dem Genuss von Mehlspeisen. Das ist jetzt recht unwissenschaftlich, aber die, denen es genauso geht wie mir, die verstehen mich, auch ohne "Wissenschaftliche Belege".
Wobei ich finde, dass eigene Erfahrung schon sehr wissenschaftlich ist.

Nun denn ... es geht um vegane Bananen-Apfelküchlein. Meine grandiose Entdeckung ist Kichererbsenmehl.
Mit meiner "Fidibus" Getreidemühle schrote ich im ersten Gang die Kichererbsen. Im zweiten Gang werden sie dann zu Mehl gemahlen.
 



 

Die Kichererbsen haben genug Eiweiß, also ergeben sich keine Probleme wegen dem Zusammenhalt der Küchlein. Ich nehme:

1 Apfel
1 reife Banane

2 Eßl Rosinen
150g Kichererbsenmehl
soviel Wasser zugeben bis sich ein dicker Brei ergibt

Dann mit einem Löffel den Brei in kleinen Häufchen in die heiße Pfanne setzen. Die Küchlein saugen viel Öl auf. Braun werden lassen und wenden, fertig.
 

 

 

Die Küchlein schmecken leicht und beschweren nicht. Wer es süßer mag, oder keine reife Banane zur Hand hat, gibt noch Stevia dazu oder Datteln, die süßen auch sehr schön.

 

 

Eine volle Schüssel "Grün" - 5. März 2013

Der Winter hat sich verzogen. Ich hoffe er bleibt fort. Denn aus Deutschland habe ich gehört, dass eine Kältefront angesagt ist, die Schnee bringen soll. Hier ist bis jetzt Frühling und Sonne. Tagsüber 16 Grad. Das "Grün" sprießt für unseren Smoothie nur so aus der Erde. Hinter jedem kleinen Stein wächst eine Brennnessel. Wir haben Ackersalat auf unserem ehemaligen Maisacker und allerlei Grünzeug, das wir selber nicht kennen, das aber hervorragend schmeckt.

 

 


Schokonußtalerchen - 17
. Februar 2013

Es ist ja Winter, gell?! :-) Das dauert immer eine Weile, bis man das akzeptiert. Besonders wenn man wie wir zu den Gärtnern und "Bauarbeitern" gehören.

Ich hab erst letztens gelesen, dass es eh nur 2 Typen von Menschen geben soll. Die, welche gärtnern und jene welche bauen. Auf uns trifft das exakt zu. Helmut ist Gärtner und ich baue :-)
 

Das Bild von der Küche, die nun nach 2 Monaten heute fertig geworden ist, kommt etwas weiter unten.

Jetzt erst mal die Schokonusstalerchen. Unser süßer Zahn lässt uns einfach nicht los. Wie das immer so ist. Man stellt seine Ernährung um, der Schokoladenteufel wurde aber nicht informiert und treibt weiter sein Unwesen. Von Unterdrückung süßer Gelüste halten wir nix, ganz einfach weil wir das schon hinter uns haben. Es nützt nichts man wird nur unzufrieden. Ja ..... deshalb haben wir gemeinsam ein kleines Gebäck kreiert, das zwar nicht wie die Kekse vom Zuckerbäcker schmeckt, nämlich nicht nach Zucker, sich mit Feiner Bäckerei jedoch sehr wohl messen lässt.
 



 

 

Ich habe einfach einen Plätzchenteig hergestellt, mit:
150g frisch gemahlenem Dinkelmehl
150g frisch gemahlenen Walnüssen
etwas Honig (oder Stevia, je nach dem "wie" vegan du lebst)
und soviel warmes Wasser wie nötig ist, damit ein schöner Teig entsteht

Helmuts Schokoladenrezept folgt nun hier:

 

50g Kokosöl verflüssigen (etwas über 25 Grad max. 40 Grad)
150g Nüsse fein vermahlen und ins Kokosöl einrühren.

Es können allerlei Nüsse verwendet werden, Walnüsse, Cashew, Haselnüsse, Mandeln ...
Wobei Cashewkerne bei genauer Betrachtung keine Nüsse sind, aber lecker schmecken.

50g rohe Kakaobohnen fein mahlen und ebenfalls einrühren

1-2 gehäufte Teelöffel Süsskraft (Rapadura, Honig ...)
Oder wer mag, Xilit und Stevia sind ja auch noch Alternativen.
Je nach dem ob Du vegan lebst und keinen Honig nimmst, oder ob Du Zucker nicht möchtest ....

 

Als Schokolade serviert kommt die Masse nun in eine flache Glasschüssel. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und danach in Rippchen schneiden.

 

Wir haben für die Talerchen einfach die Schokolade auf die fertigen Teigrundel gestrichen. Die Talerchen haben wir natürlich vorher im Ofen gebacken.

Die Schokolade hat übrigens Rohkostqualität.

 

Und das ist die neue Küche - 17. Februar 2013

Ich habe alles aus 2,5er Fichtenholz vom nahe gelegenen Holzwerk hergestellt. Die Arbeitsplatten sind aus Buche. Da ich keine Schränke mag, ist alles offen geblieben. Alles was wir an Küchenutensilien haben wird benutzt, es steht nichts jahrelang im Regal und verstaubt. Unsere Küche ist eine richtige Arbeitsküche, von daher sind Schränke nur hinderlich. Man muss sie ständig auf und zu machen und schön sind sie auch nicht. Wir haben beobachtet, dass unser Besuch immer fasziniert ist von unserer offenen Küche und immer geguggt wird. Wir machen das übrigens auch wenn wir am Tisch sitzen. Es ist gerade so, als schaute man sich ein Bild an. Für unseren Geschmack ist sie so schön geworden, dass wir immerzu beschäftigt sind mit guggen :-)).

 

 

 

Zuckersucht - 9. Februar 2013

Heute habe ich in meinen Dateien Interessantes gefunden. Vor Jahren brachte mir mal jemand eine Zeitschrift, ich glaube sie heisst "Hanfjournal" mit dem Hinweis auf Zucker und seine wunderlichen Eigenschaften. Ich habe den Bericht rauskopiert und hier als PDF hochgeladen. Viel Freude beim Lesen. Es sind 4 überaus spannende Seiten.

 

 

Sonne pur - 31. Januar 2013

Ich kann's gar nicht so schön mit der Kamera einfangen wie es ist. Strahlend blauer Himmel und Sonne pur. Wir haben heute draußen zu Mittag gegessen.

 

 

 

Na sowas - wir dachten gar nicht an soviel Schnee ;-) - 17. Januar 2013

 

 

 

 

Schnee kehren ;-) - 14. Januar 2013

Es hat kräftig geschneit. Grünzeug für unseren Smoothie muss Helmut nun wieder ausgraben :-) Zusätzlich hat der Schnee die schönen Gartenarbeiten wie den Holzwall um unser Grundstück bauen, jäh unterbrochen. Wir trinken zwischenzeitlich Tee und warten ab :-)

 

 

 

Gesunder Kaffee, selbst gemacht - 09. Januar 2013

Normalerweise mache ich meinen Kaffee aus Wegwartewurzeln. Nachdem ich nun gelesen habe, dass die Wegwarte so einige Verwandte hat, wie z.B. den Endiviensalat, den Chicoree, den Löwenzahn und auch den Eisbergsalat und den Radicciosalat, da dachte ich mir, ich probiers mal mit den Wurzeln des Eisbergsalats, den wir sowieso im Garten haben. Helmut sammelte noch zusätzlich ein paar Löwenzahnwurzeln.

 

 



Flux die Wurzeln gewaschen, mit der Bürste sauber gemacht, getrocknet, geschnitten und aufs Backblech damit.
 

 

Schön rösten bis sie braun sind. Vorsicht, von braun bis schwarz gehts sehr schnell ;-) Ich habe die gerösteten Wurzelscheibchen in unseren kleinen Blender gegeben, wer eine Kaffeemühle hat, umso besser.

 

 

Das Kaffeepulver duftet herrlich nach echtem Kaffee, und sieht auch so aus.

 

 

Das ist nun der fertige Kaffee. Ich köchle ihn übrigens ca. 10 Minuten auf dem Holzherd. Schön abdecken, damit der schöne Trunk nicht verdampft :-)
Ich gebe noch Mandelmilch hinzu, das passt sehr gut. Ca. 8 Mandeln mit einem Schluck Wasser im Blender vermixen.

Dieser Kaffee ist gesund. Den Geschmack würde ich als Kaffeeähnlich bezeichnen. 

Wirkung der Wegwarte:
Bekannt schon in der Antike. In der Volksmedizin machte sie sich einen Namen als hervorragende Arznei gegen Verdauungsschwäche, Gelbsucht, Katharre der Atmungsorgane, Skorbut, Hautausschläge, Furunkel und Karbunkel ... Sie wirkt entzündungshemmend, stoffwechselanregend und schwach harntreibend. Sie fördert den Appetit und die Verdauung. Sie hilft bei Verstimmungen des Magen-Darm-Traktes und war deshalb schon in der Hausapotheke damals nicht wegzudenken. – Die entgiftende Wirkung auf die Leber nicht zu vergessen.
 


Der Brunnen liefert wieder frisches Wasser -
01. Januar 2013

Als wir das Haus im Mai 2012 besichtigten war uns ein funktionierender Brunnen ein großes Anliegen. Wir hätten doch mehr loslassen sollen und vertrauen sollen, anstatt zuviele Sorgen an dieses Thema zu hängen. Denn der Brunnen war fast trocken. Ein hineingeworfener Stein fiel nicht ins kühle Nass sondern lies uns ein Geräusch hören, das uns vermittelte, dass der Boden noch feucht ist. Laut den Infos der Vorbewohnerin sollte der Brunnen vor 2 Jahren noch Wasser gehabt haben. Das lies uns darauf hoffen, dass mit einem Aushub der Erde, der Brunnen wieder Wasser hat.

 




 

Eines der ersten Dinge, die wir erledigten, als wir ankamen, war einen Brunnenkundigen Menschen zu bestellen. 3 Stunden dauerte das Ganze. Ein kleiner schmächtiger Ungar wurde auf einen Eimer gesetzt und 9 Meter in die Tiefe gelassen. Er buddelte gut eine Tonne Erde an die Oberfläche. Das war im August 2012. Seither blickten wir in unregelmäßigen Abständen in den Brunnen, um nur jedes Mal festzustellen, dass das Wasser entweder zurückgegangen war oder kaum nachlief. Bei Viktor Schauberger habe ich gelesen, dass eine gute Quelle gut abgedeckt sein muss und dass Wasser ein Wesen ist und kein Licht mag.
So achteten wir immer darauf, dass der Deckel zu war. Zudem begann ich damit mit einem kleinen Eimer wann immer es möglich war, Wasser zu entnehmen um einen Sog zu erzeugen.

Ungefähr Mitte Dezember war es dann schon möglich ca. 2 Liter Trinkwasser zu entnehmen. Das steigerte sich langsam. Mittlerweile können alle 2 Stunden ca. 15 Liter entnommen werden.

Darüber bin ich schon sehr froh. Denn das ungarische Leitungswasser wird stark gechlort und enthält viel Kalk, was darauf hindeutet, dass das Wasser seine Schlepp -und Bindefähigkeit verloren hat. Ich hatte nach 4,5 Monaten, von diesem Wasser, obwohl es von uns gefiltert wurde, ziemliche Gelenkprobleme bekommen. Seit ich unser Brunnenwasser trinke sind die Schwellungen an meinen Fingergelenken verschwunden.

Es ist ungemein wichtig trinkbares Wasser zur Verfügung zu haben. Brunnenwasser wird natürlich durch die Erde gefiltert und verwirbelt. Das schmeckt man auch.
 

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