Erfahrungen mit psilocybinhaltigen Pilzen am 24. September 2017

 

Psilocybin ist ein Wirkstoff, der in Pilzen vorkommt. Psilocybin ist eine psychoaktive Substanz. In früheren Zeiten, als man noch wusste, dass der Mensch ein feinstoffliches Wesen ist, und es höhere Welten gibt, wurden Pilze eingesetzt, um die anderen Welten nicht zu vergessen.

Man erinnerte sich mit Pilzen wieder der Höherdimensionalität. In anderen Ländern nimmt man dazu Ayahuasca (Kaffeestrauchgewächs) oder Peyote (Kaktus).
Das Einnehmen psychoaktiver Substanzen wurde erst in neuerer Zeit verteufelt. Das hat ganz einfach den Grund, dass man Menschen, die sich ihrer selbst erinnern können, nicht mehr manipulieren kann :-)

Und bevor mich jemand fragt. Nein, man kann von diesen Pilzen nicht abhängig werden. Das ist zumindest meine Meinung und Erfahrung. Ganz einfach, weil man die Einsichten, die man bekommt, erst mal verarbeiten muss, und das dauert bei mir zumindest, Monate. Eventuell weil ich schon so alt bin, oder geistig zu träge bin, wer weis? Vielleicht geht es bei anderen Menschen flotter, das kann natürlich sein ;-)

Ich kann die Pilze auch nicht jede Woche nehmen, weil sich etwas in mir sperrt. Zudem müsste man die Menge deutlich erhöhen, damit die Wirkung garantiert ist. Das muss jeder selber entscheiden, für mich ist es keine Option. Ich muss erst mit allem klarkommen, was ich erfahren habe :-) Ausserdem habe ich noch nie von jemanden gehört, der eine Entziehungskur von Pilzen machen musste ;-) Das gibt es nicht.

 

 

Trüffel Sclerotia (Mexicana) – getrocknet – 7 Gramm – 24. September 2017

Die Wirkung beginnt nach ca. 15 Minuten
Ich liege eingepackt im Bett, mit Wärmflasche. Manchmal friert es mich nämlich zu Beginn der Erfahrung ;-)

Ich habe mir vorgenommen nach der Antarktis zu fragen. Auch will ich wissen wie die Erde aussieht, was ist wahr? Zudem möchte ich eine Lösung für diesen Zustand, der immerzu Beschäftigung verlangt. Was kann man tun, damit es einem deutlich besser geht, wie kann die Schwingung effektiv erhöht werden, sodass man wenigstens sein kann, ohne dass ständig Gedanken oder anderes an einem zerren.

Meine Augen sind während der ganzen Erfahrung geschlossen. Sonst kann man nicht nach innen schauen ;-)
Ich sehe rote Punkte in einem Gitternetz. Die Verbindungspunkte des Netzes sind rot. Es folgen Phasen, in welchen ich verschiedene Farbkombinationen und Formen sehe, die schlingern und sich immer neu bilden und durch diese Dimension wabern. Der Mind ist immer noch da. Ich denke und es friert mich. Ich lege die Wärmflasche von den Füßen weg, nun auf die Brust.

Nach einer Weile wird mir das langweilig und ich sage, okay wenn das alles ist, dann schlafe ich jetzt eine Runde, wahrscheinlich sind die Pilze schon alt.

Es folgen schwierige Phasen. Ich kann sehen, wie der Mind auf seinen Müll zeigt, den er in meinem Kopf angesammelt hat, und den er für sehr wertvoll und wichtig hält. Da liegt wirklich nur Müll rum. Alte Schläuche und Kübel mit Dreck, die Gedankenmodelle repräsentieren, aber in bunten Farben. Ich sage irgendwann, was soll das, spinnst du, das ist ja alles nur Müll. Er weicht zurück und verschwindet dann ganz.

Ich sehe frühere Leben. Eine Frau in alten Lumpen, gebeugt und voller Angst. Aber das bin nicht ich. Ich sehe, dass Bewusstsein sich so ausgedrückt hat, und da ein ich war, das meinte es wäre diese Frau, das auch meinte, es wäre jetzt Marion. Aber alles ist nur Energie.

 

 



Ich frage nach der Antarktis. Ich will wissen, was das Geheimnis ist und wie sie aussieht. Es erscheinen wilde Monster, die die Antarktis verteidigen. Es ist kein Durchkommen, diese Wesen gehen auf mich los. Es ist aber nicht beängstigend, ich kann sehen, dass sie nichts anrichten können, sie können nix weiter tun, als so tun als ob sie Macht hätten. Die Frequenz erhöht sich, ich merke das, weil es in meinem Kopf „zzzzzzz“ macht und mein Kopf zittert.

Ich sehe das Ego. Es ist verbacken mit meinem Körper. Es versteckt sich, es ist ein dunkles großes Wesen, es lebt so zusagen unterirdisch. Erst wird mir etwas mulmig, dann aber erhöht sich die Frequenz und ich kann hinschauen. Alles wird hell und es verschwindet. Sowie ich aber nicht mehr hinschaue, ist es sofort wieder da und strickt Bedrohungen, Ängste und bringt überhaupt alles in Unklarheit. Ich schaue wieder hin, denn jetzt bin ich hell erleuchtet und „mächtig“ und schon ist das Ego wieder weg, es löst sich sofort auf. Es scheut das Hinschauen.

Ich steige höher und sehe beim Zurückschauen in diese Frequenz, wie es sich sofort wieder ausbreitet, wenn niemand hinschaut. Ich bin jetzt ohne dieses Wesen auf einer höheren Frequenz. Ich frage wieder nach der Antarktis. Ich bin mir bewusst, dass ich das Ganze bin und dass ich mich selber frage, weil ich alles weis, weil ich alles bin.

Diese Wesen, die die Antarktis beschützen und andere mit Angst einjagen abhalten, das ist die Firewall der Gedankenmodelle, die auf der Erde herrschen. Es gibt dieses Gedankenmodell, dass es Pole gibt, und es gibt das Modell, dass die Erde flach ist, und um die Ozeane ein dicker Eisring ist. Aber es sind nur Gedankenmodelle, denn die Erde ist nur eine Frequenz, kein Ball und keine Scheibe, es sei denn jemand erfindet dieses Gedankenmodell, dann gibt es das quasi schon.

Die Frequenz erhöht sich wieder und ich fliege höher, ich kann von aussen auf die „Frequenz Erde“ schauen. Diese Frequenz ist die Niedrigste, die es gibt und sie sieht aus wie ein Kunstwerk aus blau und gold mit etwas rot …. Striche und Balken ….

 

Ich hab das mal versucht mit Adobe Photoshop darzustellen :-) Es sah im "Original" prächtiger aus. Ich hab das jetzt nur so hinbekommen ;-)



 

 

Es ist alles auf dieser Frequenz möglich, was man sich ausdenken kann, sozusagen. Allerdings nur auf dieser niedrigen Schwingung. Die Erde ist eine ganz spezielle Ebene, auf welcher die Dinge ständig zerfallen, nichts hat wirklich Bestand, von daher ist Leben hier kaum möglich. Man hat immer Schwierigkeiten und Probleme. Man muss ständig erhalten.
Niedere Energien, wie Politiker oder Satanisten versuchen die Schwingung noch weiter runter zu drücken. Es gibt ihrem Ego das Gefühl noch mächtiger zu sein, weil man ganz unten in der Materie, scheinbar viel bewegen kann. Sobald man mit diesen Leuten in Berührung kommt, zieht es einen runter.

Um mit einer höheren Schwingung in Kontakt bleiben zu können, ist es wichtig tief zu atmen, Wasser zu trinken und wenig zu essen, und auf jeden Fall nur lebendige Nahrung zu sich zu nehmen. Alles Gekochte zieht enorm nach unten. Anastasia hat in ihren Büchern darüber gesprochen. Einer der größten (Hoch)Schwingungszerstörer ist gekochte Nahrung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Nichtdenken. Sobald man denkt, und übermäßig und sinnlos Gedanken hin und herwälzt, dann sinkt die Schwingung. Denken an sich ist schon Wahn. Der Mensch kann auf einer viel höheren Ebene existieren :-) Denken ist ein Phänomen niedriger Schwingung.

„zzzzzzz“ Nächste Ebene. Ich schiesse ganz nach oben und bin im Licht. Gleißend helles Licht, ich zergehe und verschmelze. Diese Phase ist kurz und anstrengend. Ich vermute, ich kann dort nicht lange bleiben, weil mein physischer Körper das nicht aushält. Aber da ist nichts als Licht und keinerlei Schwere oder Gedanken oder sonst was, was man so kennt.
Mit etwas auf der Erde Vergleichbarem, würde ich sagen, eine schnelle Achterbahnfahrt kommt dem ein bisschen nahe. Wohl bemerkt ein bisschen.

Am 29. September saß ich am Teich und schaute gen Sonne. Plötzlich war klar, dieses gleißende Licht ist die Sonne. Ich schaute in die Sonne und es stellte sich dasselbe Gefühl des Verschmelzens ein :-)

 

 


 


Ich steige wieder hinunter.
Ich sehe, wie auf den ca. 7 Ebenen die schlechten Eigenschaften, die Menschen so haben pö a pö hinzugefügt werden. Ganz unten auf der Frequenz Erde wieder angekommen, sehe ich all die Lügner und Betrüger, sie gehören der untersten Stufe an.

Aber man muss das nicht werten, denn sie alle spielen ein Spiel. Es geht um nix und nichts ist wichtig. Wir kommen aus dem Licht und gehen dort auch wieder hin, so habe ich es gesehen. Diese Strukturen von Politik, Religion, Familie, Sex, Aliens, Häuser bauen, Auto fahren usw, das gibt es nur hier und es ist ein Spiel, nichts ist ernst oder ernst zu nehmen. Im Grunde ist alles zum Lachen. Alles was hier geschieht ist eine einzige Lachnummer. Man kann das aber nur aus einer höheren Ebene so sehen. Sobald man wieder unten ist, wird alles wieder ernst und problematisch.

 

 


 


Da man im Licht nicht merkt, dass man Licht ist, steigt man runter auf die Frequenz Erde und macht dort allerlei Erfahrungen, mit Dingen und Situationen, die es nur hier gibt.

Ich merkte, dass es nach dem Licht noch weiter geht, es wird dort ruhiger, aber meine Ration Pilze war wohl zu schwach, um noch weiter zu gehen.

Als ich aufstehe, ist es schwierig den Körper zu steuern. Dieses „große“ Bewusstsein ist nun wieder in diesen kleinen Körper gepresst. Ich kann nur langsam gehen und meine Bewegungen sind unkoordiniert und langsam. Mir ist heiss, und ich öffne das Fenster. Dieses tiefe Atmenwollen ist noch da. Auch ist alles noch in diese Leichtigkeit getaucht, der Rosenstrauch vor dem Haus sieht wie aus einem alten Gemälde aus. Noch sind keine Gedanken da, nur atmen und schauen und Ruhe und Zufriedenheit.

 

 



Nach einer Weile wird’s kalt, und es geht schon wieder los. Ich habe Hunger, aber alles was ich anschaue ist mir zu schwer zum essen. Ich trinke Wasser. Später esse ich eine Tomatensuppe. Sie drückt die Schwingung sofort wieder nach unten. Es kommen schwere Gedanken und Überlegungen und Analysen usw.

Das Ganze dauerte 3 Stunden (14:30 bis 17:30) mit Nachwirkung bis ca. 20 Uhr

Ich bin körperlich geschafft und gehe ins Bett. Im Traum kommen noch ein paar Einsichten, die habe ich aber wieder vergessen. Ich wache ein paar mal auf, weil meine Nase kalt geworden ist. Sofort erinnere ich mich, dass auf dieser Frequenz immer Probleme sind, man hat kaum längere Phasen, die friedlich wären. Ich schlafe wieder ein. Wache aber wieder an Nierenschmerzen auf. Ich trinke Wasser, die Schmerzen gehen wieder weg. Und wieder die Erinnerung, dass die Frequenz Erde schwierig ist. Man ist ständig angehalten, sich um etwas zu kümmern. Meistens um den Körper.
Stille und Atmen hilft, die Frequenz zu erhöhen.

 

Tatsächlich lebt jeder in seiner eigenen Welt. Wer an den Terror nicht hinschaut, für den gibt es ihn nicht. Wir leben nicht alle in derselben Welt. Wir projizieren alle die eigene Welt. Dass wir gemeinsam in einer Welt leben, das ist nur ein Gedankenmodell, das enorm Probleme erschafft. Denn dann kann das Ego auf andere losgehen und schimpfen. Oder sagen, wie die Dinge sind, und von anderen verlangen, dass sie sich ändern sollen ;-) Und die Anderen glauben, dass Andere recht haben und dann tatsächlich daran glauben, sie müssten sich ändern ;-) Alles Gedankenmodelle .... ;-) 

Einen Tag nach den Pilzen, schwindet die Erinnerung. Mir fällt auch nicht mehr alles ein, was ich gesehen habe. Es fehlen ein paar Sachen.

Zwei Tage später kann ich immer noch nicht so gehen, wie immer. Ich muss die Beine selber bewegen, es geht nicht automatisch wie sonst immer. Das Bewusstsein verankert sich scheinbar nur sehr langsam wieder im Körper.
Ich denke immer wieder an das tiefe Atmen und tue es dann auch. Und es hält tatsächlich die automatisierten, schweren Gedanken fern.
 

 


Wen dieses Thema interessiert googelt mal nach Zauberpilzen oder gleich nach dem Shayana Shop :-)

Ich möchte noch anmerken, dass Pilze auf jeden anders wirken. Je nach Entwicklungsstand und Reifegrad. Als ich die ersten Pilze genommen hatte, hab ich 5 Stunden nur gelacht. Nix mehr war ernst zu nehmen, und meine Gedankenwelt und meine Wahrnehmung war dermaßen witzig und auf hohem Niveau. Ich hatte Gedanken, auf sowas komme ich im "Normalzustand" (normaler Wahn ;-)  nicht ;-) ... diese Gedanken waren durchaus intelligent und absolut brauchbar.


Manchmal werde ich nach Monstern gefragt, oder irgendwelchen Aliens oder sonstwas, das einem Angst machen könnte. Taucht sowas auf? Gibt es diese Horrortrips?

Hm ... nuja. Du begegnest dir immer nur selbst. Wenn du dir Monster vorstellst, dann werden sie eventuell auch auftauchen. Da die Frequenz durch die Pilze erhöht wird, ist die Möglichkeit gering, dass du in Angst kommst. Denn Angst ist ganz unten angesiedelt, und da sind wir gerade ;-) Damit kennen wir uns ja bestens aus, nicht wahr? ;-)

Osho sagte mal, dass wir vor der Hölle keine Angst zu haben brauchen, denn sie liegt nicht in der Zukunft, wir befinden uns direkt in ihr ;-) Weiter runter gehts nicht. Ist das nicht auch beruhigend? ;-)


Meine Erfahrung ist, dass der Pilz eine lebendige Struktur, ein Wesen ist, das freundlich gesinnt ist und zu unermesslichen Einsichten verhelfen kann.
Besonders gut für Sucher, aber auch für die Verkopften, die seit Jahren auf der Stelle treten und immerzu den Illuminaten die Schuld in die Schuhe schieben wollen ;-)

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich würde mich über Austausch freuen :-)    
 

 

... von Marion am 2. Oktober 2017

 



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