Basenbäder - Und warum du um gesund zu sein, wissen solltest was Osmotischer Druck ist

Die Haut ist eines der wichtigsten Entschlackungs- bzw. Entgiftungsorgane. Überschüssige, in Fettzellen oder Bindegewebe gebundene Säuren, Reiterhosen, wie man sie bei Frauen umschreibt - Speckbäuche, schonungslos bei Männern :-), oder einfach etwas korrekter SCHLACKEN, können einfach über die Haut ausgeleitet werden.


 

 

 

Die Säuren haben sich nur festgesetzt, weil sie zu viel waren. Es waren nicht genug Basen im Körper vorhanden, um sie in einen blutneutralen pH Bereich (7,2-7,3) zu bringen und sie über die Verdauung auszuscheiden. Der Körper musste sie also (um den Blut-pH-Wert halten zu können) mit Zellwasser im Gewebe binden. Diesen Vorgang nennt man Verschlackung. Verschlackung, ist nach Peter Jentschura die wesentlichste Ursache für alle sog. Zivilisationskrankheiten.
 

Also raus mit dem Zeugs... und am einfachsten geht's über die Haut, mit basischen Bädern. Das Leitungswasser hat in Deutschland i.d.R. pH-Werte zw. 7,4 und 8,0, also basisch. Wenn man es zusätzlich mit Basensalzen versetzt, also aufhärtet, geht die Entschlackung sehr viel schneller von statten.

Es ist ganz einfach: der Körper hat ein saures Milieu, das Badewasser ein basisches - es entsteht ein osmotischer Druck.

 

Der osmotische Druck ist der innewohnende Drang der Elemente sich anzugleichen.

 

Beispiel: Ein Raum hat 10°C, der andere 20°C... du öffnest die Tür und nach kurzer Zeit haben beide 15°C. Und nicht nur das, beide Räume haben bereits nach Minuten die gleiche Luftfeuchtigkeit, den gleichen Sauerstoffgehalt, usw.. Sogar Gerüche gleichen sich an und wenn die Blähungen würzig genug waren, stinkt's in beiden Räumen, gell :-)) Jetzt weisst du auch wieso. Der osmotische Druck ist der Bösewicht - oder der Gute, wie man will. Denn sonst würde der Pups ja ewig drinnen weiter stinken, selbst wenn man das Fenster öffnet.

Je stärker der osmotische Druck, desto dramatischer die Wirkung. Z.B. Blitz & Donner. Der Blitz erzeugt enorme Hitze und somit einen immensen osmotischen Druck. Kalte Luft vermischt sich also schlagartig mit extrem heißer Luft - enorme Kräfte und Schallwellen werden freigesetzt... Donner.

 

Je stärker du also das Badewasser aufhärtest (basisch machst), desto stärker wird der Druck für die Säuren in deinem Körper, sich mit den Basen im Wasser auszugleichen. Und jetzt kommt das Schöne an der ganzen Sache:
 

Der osmotische Säure-Basen-Druck entsteht immer in Richtung der Basen, oder anders ausgedrückt, vom niedrigeren pH-Wert zum höheren. Also aus deinem Körper in das Badewasser. Je länger (1/2 Std. Minimum) und je öfter du badest, desto mehr überschüssige Säuren werden aus deinem Körper gelöst. Ab zwei Stunden Badezeit, entschlacken nach Jentschura sogar die inneren Organe. Dabei ist es übrigens egal, ob du mit teuren Basensalzen, oder mit Natron (das Kilo für 2,-€) das Wasser aufhärtest. Die im Wasser gelösten Härtebildner (Basensalze) dringen nicht in den Körper ein.

Natriumhydrogenkarbonat (Natriumbikarbonat ist ein anderer Name), kurz Natron, ist bekannt als Backnatron oder Kaiser-Natron. Du brauchst maximal 100g pro Vollbad.

Ich bade gerade alle zwei Tage in Natron. Der Körper gewöhnt sich bei mir sehr schnell an diese Entschlackungsmöglichkeit und verlangt an jedem zweiten Tag regelrecht danach. Die Haut wird fettig und ich fühle mich unwohl, wenn ich das Bad ausfallen lasse. Es ist ein Gefühl, wie wenn man die Zähne nicht geputzt hat.

Ich habe 2004 mit Basenbaden begonnen. Damals habe ich auch die ersten Schritte in Richtung gesünderer Ernährung unternommen. Anfangs war immer ein dicker Dreckrand in der Wanne und ich musste sie ausgiebig schrubben. Das hat mich nicht gestört, denn das Zeugs, das ich da wegschrubbte, war ja gerade noch in meinem Körper :-)).

 

... von Helmut am 4. Februar 2017

Der medizinische Teil ist eine Zusammenfassung aus dem Buch 'Gesundheit durch Entschlackung' von Peter Jentschura

 

zurück