Unser Aussteigerleben - Lebendige Nahrung

Lebendige Nahrung ist für uns ganz klar Rohkost aus der Natur. Sonnengereifte Früchte, sowie saftige Wildpflanzen, die wir im Grünen Smoothie trinken, ebenso aber auch frisch von der Wiese pflücken und vor Ort verzehren.

Unsere letzten Wanderungen waren richtige Nahrungsspaziergänge. Wir haben reife, süße Trauben gefunden und gleich verspeist :-)
Einen wunderschönen Apfelbaum, voll mit rotbackigen, aromatischen Früchten. Walnüsse, in herrlichen Variationen und Formen, die wir gerne probierten und auch gleich als Samen für unser Land einpackten.

Wir essen zu unserem geschenkten Obst aus der Natur, Löwenzahnblätter oder auch mal Spitzwegerich dazu. Wir sind nach 3 bis 4 Stunden gehen und essen in der Natur immer satt und zufrieden. Das Sonnenlicht und die Bewegung an der frischen Luft verleihen uns jedes Mal neue Energie.
 


Wir haben in den letzten 10 Jahren viele Ernährungsweisen ausprobiert. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass jeder Mensch anders ist, und es keine "richtige" Ernährung gibt.

Das mag zwar auf den ersten Blick so aussehen, als ob es eine richtige Ernährung gäbe, wenn man ein paar Bücher über Vegane Ernährung und Rohkost gelesen hat. Es ist auch logisch, dass der Mensch von seiner Natur her ein Früchteesser ist. Und auch dass gekochte Nahrung für den menschlichen Organismus einen Fremdkörper darstellt. Kein Tier kocht seine Nahrung, das macht nur der Mensch.

Allerdings bleibt oft die Prägung des Menschen und seine emotionale Lage völlig unerwähnt.

 

Wir haben z. B. versucht uns nach der Wandmaker Methode zu ernähren. Grob erklärt, nur Obst und Gemüse roh, kein Salz. Das haben wir 6 Monate durchgehalten, ich sage durchgehalten, weil es kein Spaß war. Wir haben alle Anzeichen unseres Körpers und unserer Seele ignoriert, weil wir dachten das wäre die artgerechte Ernährung des Menschen. Zudem wussten wir nicht, dass sämtliches Obst und Gemüse aus dem Supermarkt/Asialaden auf zum großen Teil ausgelaugten Böden gezogen wird, da also kaum Nährstoffe drin waren.
Das zeigte sich auch gleich an meinem Gebiss, ich bekam Karies. Mein Körper war so stark entmineralisiert, dass er sich die Mineralstoffe aus den Zähnen holen musste. Wir wussten damals noch nicht, dass Obst und Gemüse nur wenig Mineralstoffe enthalten. Wichtige Mineralstofflieferanten sind in erster Linie Samen, allen voran Ölsaaten, wie Sesam, Leinsamen und Sonnenblumenkerne.

Mit Prägung und emotionaler Lage meine ich wie wir aufgewachsen sind und mit Essen mehr oder weniger verwöhnt wurden. Helmut ißt sehr gerne schwäbischen Hitzkuchen in abgewandelter veganer Form. Das ist seine Seelennahrung. Dieses Essen hat zwar wenig mit Vitaminen und Frische zu tun, jedoch sehr viel mit Zufriedenheit. Und dieser Punkt ist so wichtig, man darf sich nicht Essensregeln auferlegen, die technisch gesehen gesund wären, man jedoch durch das weglassen der "Seelennahrung" soviel Stress im Körper auslöst, dass der Säure-Basen-Haushalt in Richtung sauer schwenkt.

Mit welcher Geisteshaltung die Nahrung verzehrt wird, hat sich für uns als wichtig herausgestellt. Essen, das mit Freude gegessen wird verändert seine Schwingung augenblicklich, so kann eine Tomate aus dem Supermarkt durchaus Energie haben, und ein Apfel aus dem Bioladen liegt mir im Magen, weil ich ihn mit Sorge gegessen habe.



Bei erhitzter Nahrung haben wir schon vor Jahren die Erfahrung gemacht, dass Kartoffeln vom eigenen Land viel Energie haben und man nicht so viel essen muss. Wir haben sogar eine Zeit lang Ziegen gehalten und Käse selbst gemacht. Die Ziegen kamen später auf einen Hof, sie wurden nicht geschlachtet. In dieser Zeit lebten wir aus unserem Garten, das war 2005 am Bodensee. Wir machten nach heutiger Sicht einiges falsch, zuviel Gekochtes und Tierisches, allerdings ging es uns sehr gut und wir verloren sogar ziemlich an Gewicht. Für mich ist das heute nicht mehr verwunderlich, denn wenn man das ganze Zeugs, das vor Monaten abgepackt wurde und noch Monate haltbar ist, nicht mehr isst, dann setzt das auch nicht mehr an :-) Alles was nicht frisch ist, von ausgelaugten Böden stammt und nicht sonnengereift ist, entzieht dem menschlichen System Energie!

Auch haben wir festgestellt, dass zuviel erhitzte Nahrung, Hunger verursacht. Man hat grad gegessen, und irgendwie immer noch Hunger. Daran kann man schön erkennen, dass erhitzte Nahrung vom Körper neutralisiert werden will. Er benötigt einen Ausgleich. Der Körper kann nur "Hunger" anzeigen. Er kann nicht sagen, ich brauche jetzt Mineralstoffe oder Vitamine. Deshalb ist es schon auch wichtig sich in Ernährungsfragen etwas auszukennen.
Wenn man sehr intuitiv und sensibel ist, kann man auf seine innere Stimme hören.

Die Ansätze der richtigen Ernährung sind so vielseitig, und ich gebe jetzt schon allen Recht, mit ihrer Ernährungsweise, auch den Fleischessern.
Denn jeder lebt in seiner eigenen Welt und jeder macht sich seine eigene Welt.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es für uns sehr hilfreich war zu wissen welche Lebensmittel basisch sind und welche sich sauer verstoffwechseln. Denn der Mensch ist ein basisches Lebewesen. Kommt der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht werden wir krank. Zu den "sauren" Nahrungsmitteln gehört z.B. Fleisch, Zucker, Kaffee ... wodurch auch unangenehme Körpergerüche entstehen.
Die größten Säurebildner, die nicht zu unterschätzen sind, sind Stress und Unglücklichsein. Es hilft das gesündeste Essen wenig, wenn wir uns mit Sorgen überschütten, und so wahre Säurefluten im Körper auslösen.
Ein für uns wirksames Mittel für ein harmonisches Leben ist Meditation.



 

 

Ein Auszug aus Victoria Boutenkos Buch "Green for Life"

 

(...) Dass Fette am meisten zur Gewichtszunahme beitragen, ist ein unter Diät-Freunden weit verbreiteter Irrtum. Diese falsche Vorstellung führt zu massiver Verwirrung und erklärt, warum so viele übergewichtige Menschen erfolglos abzunehmen versuchen. Ich bin mir sicher, dass viele geradezu schockiert wären, wenn ihnen zu Gehör käme, dass sie beispielsweise, wenn sie Käse essen, nicht nur zunehmen, weil er viel Fett enthält, sondern vor allem deshalb, weil er stark säurebildend ist.

Als Reaktion auf ein saures Milieu baut der Körper Fettzellen auf, um die Säuren darin zu speichern. Mandeln enthalten 70% Fett, Schweinefleisch hingegen nur 58% Fett. Schweinefleisch mit einem pH-Wert von -38 gehört zu den stärksten Säurebildnern, wohingegen Mandeln mit einem Wert von +3 basisch wirken. Deshalb ist es so wichtig, dass man über den Nährwert eines Lebensmittels hinaus, auch dessen pH-Wert kennt. (...)

Wer mehr wissen möchte schaut mal hier.


Und wen es genauer interessiert, wie wir uns derzeit ernähren:

Hauptnahrung
"Grüne Smoothies"
Obst, Gemüse, Salate, Nüsse, Samen

Seelennahrung:
In erhitzter Form Kartoffeln & Bohnen
Hitzkuchen= Dinkelboden, Belag: Kartoffeln, Zwiebel, Kümmel, Salz
Selbst gesammelte Pilze als Pfannengericht

 

Herzlichst Marion

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