Unser Aussteigerleben - Kreatives Arbeiten

Vorbereitung der Beete für den Winter - Dezember 2016

Hier in Ungarn reicht es Dicke, wenn man die Beete ab Ende November für den Winter vorbereitet. Es ist hier ein mildes Klima. Und wir ernten  auch noch ordentlich im November.

 

 

 

 

Dieses Beet hier hat Helmut mit Akazienpfosten eingerahmt und mit Ästen stabilisiert. Es ist ein kleines Kräuterbeet unweit vom Haus. Hier hole ich mir Rosmarin, Minze und Thymian :-) Die Erde ist dick mit Laub abgedeckt, hier wohnen über den Winter viele kleine Tiere.

 

 

 

 

Hier eine Nahansicht des Kräuterbeetes. Die kleinen Tontöpfe benutze ich als Deko. Denn zum Ziehen von Pflanzen sind sie gänzlich nutzlos. Die Erde, die hineinpasst ist viel zuwenig, man muss die Pflänzchen sehr bald umtopfen und der Ton zieht unheimlich Wasser, man muss ständig gießen. Das ist alles Nichts für einen Selbstversorger ;-)  

 

 

 

 

Dieses Beet ist auch schon abgemulcht. Im Vordergrund sieht man noch Mangold und einen Grünkohl. Beides bleibt draußen. Sobald es etwas wärmer wird, wachsen nämlich die Pflanzen und man hat gutes Essen auch über den Winter :-)
Rechts im Bild, im hinteren Beet steht noch Rucola, der ebenfalls winterhart ist und den man super als Salat nutzen kann.

 

 

 

 

Hier stehen noch 80 Stangen Lauch :-) die uns jedes mal freuen, wenn wir im Garten sind. Lauch kann draußen bleiben. Wir schneiden nur die Stangen ca. 4cm über dem Boden ab. Der Lauch wächst problemlos nach :-) Man darf ihn nur nicht ernten wenn es gefroren ist, denn dann werden die Stangen matschig.

 

 

 

 

Das ist die Draufsicht auf eines der Beete. Auch hier hat Helmut Akazienstangen als Einrahmung verwendet und dahinter Äste verstaut. So hat das Beet Halt und es können sich Tiere im Geäst tummeln.

 

 

 

 

Das ist ein Experiment, das ich im Sommer begonnen habe. Kästen mit Gaze bespannt, zum Schutz gegen die vielen Schnecken. Das hat gut funktioniert. Momentan ist noch Salat und Spinat in den Kästen.

 

 

 

 

Auch Rote Beete ist winterhart und bleibt draußen. Wir ernten sie, so wie wir sie benötigen.
 

 

 

 

Das ist eine Haferwurzel, die den Winter auch sehr gut übersteht. Sie schmeckt ähnlich wie Schwarzwurzel. Ein sehr altes Kulturgemüse. Die Haferwurzel blüht wunderschön lila :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Blick in den Garten von einer besonders schönen Ecke. Ich fand das Foto so mystisch :-) 
 

 

 

 

Das Regenauffangbecken. Zur Zeit muss ich täglich das Eis aufbrechen. Es friert derzeit. Wir haben nachts immer so ca. Minus 5 Grad.
 

 

 

 

Im Gewächshaus kommt der Spinat ans Tageslicht :-) Der wächst den ganzen Winter über, mal mehr mal weniger. Es kommt stark drauf an ob die Sonne scheint.

 

 

 

 

Das ist Mangold im Gewächshaus. Er wächst dort viel besser als draußen.

 

 

 

 

Das ist Senfkohl, der wächst super im Gewächshaus, er ist winterhart bis Minus 20 Grad. Man nennt ihn auch Pak choy.
 

 

 

 

Der grüne Mangold fühlt sich im Gewächshaus auch wohl :-)

 

 

 

 

Im Gewächshaus wächst der Spinat natürlich viel schneller :-)

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Bereits 3 mal habe ich bei Selbstversorgern und Hobbygärtnern Paprikasamen bestellt. Immer mit dem Zusatz, bitte keine scharfe Sorte beilegen. Und was soll ich Euch sagen? :-) Immer war entweder ein extra Päckchen dabei mit scharfer Saat oder die bestellten Paprika stellten sich bei der Ernte als teuflisch scharf heraus. Hmm ..... zumindest konnte ich im November dieses wunderschöne Stimmungsbild machen :-)

 

 

 


Der Holzplatz. Viele Stunden verbringt Helmut hier mit dem bearbeiten der Stämme, sodaß wir im Winter gutes Holz zum Heizen haben :-)

 

 

 

 

Hier sieht man einen Teil des Vorrates an Holz.

 

 

 

 

 

 

Mosaik Fliesenboden - August 2016

Beim Fliesenhändler gab es Bodenplatten 30cm x 30cm mit bereits eingearbeitetem Mosaik. Die fand ich sehr schön, allerdings wollte ich nicht Platte neben Platte legen, das finde ich total spießig, womöglich noch mit exakter Fuge von 0,3mm ;-)

So habe ich die Platten in den vorgezeichneten Fugen mit der Fliesenschneidmaschine abgeschnitten. Es entstanden lauter hübsche Fliesen, die ich dann verlegt habe. Durch das heraustrennen der kleinen Fliesen aus der Platte, entstand eine völlig neue Farbgebung :-)

Das hellgraue Fugenmaterial, das ich noch von einer anderen Baustelle herumstehen hatte, probierte ich einfach aus, und ich finde es passt sehr gut. Extra gekauft hätte ich es nicht, ich hätte wahrscheinlich dunkelgrau genommen :-) So kommt man immer wieder zu neuer Inspiration :-) 

 




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Schneckensicherer Gitterkasten - Juli 2016

Habt ihr auch so große Probleme mit unseren roten Freunden? Dieses Jahr haben sie mich echt geschafft, die roten Schnecken. Wenn es regnete bin ich 3 mal am Tag raus und hab sie abgesammelt. Nachts um 1 Uhr dann nochmal mit der Stirnlampe auf Schneckenjagd. Denn sie fraßen einfach alles weg. Von den zarten Auberginenpflanzen bis zu den Zwiebeln.

Aber ich habe nicht aufgegeben und viele Überlegungen darüber angestellt, was nicht stimmen könnte. Was ich ändern könnte. Und ich glaube, ich habe ein paar wertvolle Tipps zu geben :-)

1. Nur samenfestes altes Saatgut verwenden
Das konventionelle Saatgut ist dermaßen manipuliert, das weis nicht mehr was Natur ist, und kommt folglich mit der Natur auch nicht mehr klar. Es muss mit allerlei Chemikalien gepäppelt werden. Das schlägt sich natürlich in den Früchten nieder. Ich möchte nichts mehr essen müssen, das mit Chemie behandelt wurde. Schließlich will ich mich nicht krank essen. Schnecken merken das ganz schnell, wenn eine Pflanze genmanipuliert ist, denn sie ist schwach. Eine schwache Pflanze hat keine Abwehr und wird folglich gefressen.

2. Gute und nährstoffreiche Erde ist das A und O
Erde ist die Nahrung für die Pflanzen. Hat die Erde nicht genügend Nährstoffe, werden die Pflanzen schwach und Schnecken lieben schwache Pflanzen. Sie fressen sie am Stamm an, sie fällen solche Pflanzen regelrecht, um sie dann genüsslich zu vespern. Wir verwenden Pferdemist.

3. Vorgezogene Pflanzen nur mit einem genügend großen Wurzelballen einsetzen
Werden kleine Pflänzchen mit wenig Wurzeln aus dem Gewächshaus in den Garten versetzt, wittern Schnecken sofort die Verletzlichkeit und zerstören solche Pflänzchen in einer Nacht, wahrscheinlich mit 2 Bissen ;-)

4. Auf Mulchen am Anfang verzichten
Mulch besteht aus abgestorbenen Pflanzen oder Gras. Schnecken mögen besonders Verrottetes. Deshalb sollte man frisch gesetzte Pflanzen erst mal nicht mulchen, denn sie werden davon stark angezogen. Sie fressen zwar erst den Mulch, wenn aber noch Hunger da ist, fressen sie die mühevoll gezogenen Pflanzen auch gleich mit ;-)  Ist die Pflanze angewachsen und stabil, kann natürlich gemulcht werden.

5. Gut düngen
Gerade Starkzehrer brauchen Dünger. Fehlt Dünger werden die Pflanzen schwach, und Schnecken merken das, wie wir jetzt ja wissen ;-) Deshalb sollte man gut mit Brennesseljauche düngen.

6. Einen Misthaufen anlegen
Dort halten sich Schnecken viel lieber auf. Ich rupfe immer mal Brennesseln und anderes Grün und lege es auf den Misthaufen. Später kann ich dann beobachten wie die Schnecken in großen Trauben dort zu Abend essen ;-) Lieber dort als bei mir im Garten.

 

7. Schneckensicherer Gitterkasten, als Nothilfe
Ich habe mir etwas einfallen lassen, da ich momentan viele kleine Pflänzchen im Hof stehen habe. Pak Choy, Senf, Mangold, Kraukohl und Spinat. Die sollen sicher als Winteressen dienen. Deshalb habe ich mir heute diesen Kasten gebaut. Die Gaze ist ein Gittergewebe aus dem Baumarkt. Der Kasten ist also ringsum offen, es kann Luft rein, und auch Wasser wenn es regnet. Das wird ein Test, ich habe noch keine Erfahrungen, ich werde aber berichten :-)

 


 

 

 

 

 

Hier ein Bildchen vom selbst gemauerten Kräuterbeet
Die Schnecken bleiben zwar nicht fern, aber man hat sie besser im Griff, in so einem umrandeten Beet ;-)

 

 


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Neue Fliesen um den Herd herum - Februar 2016

Zur Zeit fliese ich die Küche neu. Hier ein Ausschnitt vom Holzherd. Ich habe hierzu gewöhnliche Fliesen genommen, die ich einfach als Mosaik zugeschnitten habe. Jede Fliese bildete selbst schon eine Art Fliesenmosaik ab. Hinter dem Herd sind die einzelnen Teile etwas größer, so ca. 15cm x 20cm. Das geschwungene Ornament rechts im Bild enthält Fliesen in der Größe ca. 2cm x 2cm.

 

 

 

 


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Selbst gemachte Spüllappen - Januar 2016

Weil die gekauften Spüllappen immer so schnell kaputtgehen und schäbig aussehen, mache ich meine Spüllappen selber. Ich nehme dazu stabile Geschirrtücher, die ich hier in Ungarn für 30 Cent das Stück bekomme. Ich schneide sie auf die passende Größe und lege sie aufeinander. Dann nur noch einnähen und fertig ist der stabile Spüllappen..

Ich verwende die Lappen auch als Topflappen ;-)

 

 

 

 

 

 

Ein selbst gebautes Holzbett - 25. November 2015 (online 2016)
Es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Holzbett gebaut habe. Die Informationen und Veränderungen nehmen derzeit eine solche Dichte an, dass sich zeitlich einiges hinten anstellen muss. Was nicht bedeutet, dass wir hier Stress haben, zumindest keinen negativen :-) Es gibt ja auch positiven Stress. Wobei ich es so nicht nennen würde, ich würde eher Lebensfreude dazu sagen, gepaart mit Kreativität :-)

Also hier nun das Bett. Ich arbeite so ziemlich alles aus 2,5cm dicken Brettern vom Holzwerk. Man kann daraus alles machen, vor allem kann man stabile Sachen herstellen. Und das ist mir am wichtigsten. Vor allem Möbel möchte ich nur einmal herstellen.
 


 

 

Da es an der Wand immer so unschöne Spuren gibt, wenn man sich dagegen lehnt, habe ich einfach eine Art Verkleidung angebracht. 6 Bretter á 20cm Breite nebeneinander gereiht und festgeschraubt :-) Der Rost ist aus Dachlatten gemacht, die sind schön stabil und man muss sie nur noch schleifen. Das mache ich übrigens alles mit dem Winkelschleifer, oder wie man im schwäbischen sagt "Mit der Flex". Eine Ablage rundherum erweitert übrigens das Ganze. Wer eine breite Zudecke hat, wird das zu schätzen wissen.

 

 



 

Und hier der glückliche Gewinner des wunderbaren Holzbettes .... ;-)



Archiv 2015
Ein Fliesenrand aus alten Fliesen
Ein Tisch entsteht aus einer alten Bettumrandung
Ein Glasbausteinefenster im Stil Hundertwasser :-)
Lehmarbeiten an der Hauswand und a bisserl was zu Strom
Das Gewächshaus

Archiv April 2014 bis Dezember 2014

Helmuts Holzplatz
Gartengestaltung mit Hügelbeeten
Seife selbst herstellen
Nüsse trocknen
Ein neues Küchenfenster
Die Gartenwanne ist fertig
Lehmen der Aussenwand
Ein Drahtkorb zum Kräutersammeln
Lesezeichen herstellen
Auffangwanne für Regen mauern
Ein Schneckenhügel ;-)
Hangbeete
Ein Dachschaden und ein Lehmschaden
 
Archiv ab Juli bis September 2013

Altes Bänkchen in neuem Glanz
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Solarbackofenbau
 

Archiv Januar bis Juli 2013

Lehmen
Heilbaden
Taschen nähen
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Landschaftsbildung
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