Unser Aussteigerleben - Kreatives Arbeiten

Helmuts Holzplatz - 19. Dezember 2014
Heute hatten wir eine wundervolle Sonne, 20 Grad waren es gut. Das Klima ist hier milde und wie ich finde, sehr menschenfreundlich ;-)
Man wird nicht von Kälte geplagt, so wie man das in Deutschland kennt. Wo man sich nicht vor die Türe traut, weil man die Kälte scheut.

Ich dachte, ich mach mal Bilder vom Holzplatz. Helmut hat mittlerweile ordentlich Holz gesägt, gespalten und aufgeschichtet.
Die Werkzeuge hier in den ungarischen Selbstversorgerläden sind sehr gut und sehr günstig. Hier weis man was gebraucht wird und es wird zu ordentlichen Preisen angeboten und in guter Qualität. Das hat uns als Deutsche überrascht und zugleich natürlich gefreut.
 

 



Denn in Deutschland wird einem das, was man braucht teuer angeboten und es geht schnell kaputt, das kennen wir glaub ich alle. Das ist hier nicht so, ganz im Gegenteil. Was wirklich gebraucht wird, Dinge wie Einmachgläser, Geschirrtücher, Werkzeug usw. das hat Qualität. Aber auch nur, wenn man in den ungarischen Läden einkauft. Die englischen und deutsch-amerikanischen "Besetzerläden" kann man genauso vergessen wie in Deutschland auch :-)
 

 



Wir haben mit Hilfe unseres netten Nachbarn die Läden ausfindig gemacht und kaufen nur noch dort ein. Dort wird natürlich kaum deutsch gesprochen. Was uns anregt mehr ungarisch zu lernen. Zur Freude der Ladenbesitzer :-)
Ungarn sind herzliche, ruhige Menschen. Hier geht nix zackzack, und das ist gut so :-)

 


 

"Holzmachen" ist Helmuts Arbeit, ich sitz hier nur zur Dekoration :-)

 


 

Links im Bild sieht man meine Werkstatt. Das Häuschen war zuvor ein Schweinestall. Die Glasbausteine und die Türe habe ich eingesetzt. Denn ohne Türe, das geht hier nicht. Die Zigeuner würden einem alles klauen, was nicht angenagelt ist ;-) So hat jedes Land seine Eigenheiten.
 

 

Gartengestaltung per Hügelhochbeete - Oktober 2014
Hier sitze ich im Kirschbaum und fotografiere unsere neue Beetanlage :-) Wir haben mit der Hügelkultur von Sepp Holzer gearbeitet und es haben sich einige Nachteile für uns herausgestellt. Weshalb wir unsere eigene Hügelkultur entworfen haben :-)
Die Beete entstehen am Hang, und zwar in der Art, dass wir Pflöcke einschlagen und die so entstandene Beeteinfassung mit Erde anfüllen. Das hat den Vorteil, dass man eine Begrenzung hat und somit kein Unkraut ins Beet wuchert. Außerdem kann man bequem im Stehen arbeiten, da das Beet auf Arbeitshöhe ist, das ist sehr Rücken schonend. Zudem schützt das nächstgelegene Beet immer das vorherige Beet vor Wind, dank der Hanglage. Pflanzen schätzen Windschutz sehr. Sie danken es mit Wachstum und Gesundheit.

 

 

 

 

 

 

 

Seife selbst herstellen - 6. Oktober 2014
Das will ich eigentlich schon machen, seit wir hier 2012 angekommen sind. Denn einigermaßen gute Seife ist hier teuer. Seife mit allen möglichen Chemikalien versetzt bekommt man hier schon für ein paar Pfennig, aber wer will das noch?

So mache ich meine Seife selbst, weis was drin ist und kann sie mit der Lauge so einstellen wie ich sie brauche, nämlich als Haushaltsseife zum waschen von empfindlichen Sachen aber auch zum waschen des Spülschwamms.
Wenn man keine Waschmaschine mehr hat, eröffnen sich ganz neue Welten.
 


Die Zutaten habe ich immer im Haus. Denn wir waschen unsere Wäsche auch mit Ätznatron. Einige Selbstversorger und autark Lebende haben das Wäsche waschen von Hand nach ein paar Monaten wieder aufgegeben, da es zuviel Arbeit macht. Dem ist aber garnicht so. Man muss nur das richtige Waschmittel haben. Wir geben Wasser (ca. 40 Liter) in die Wanne und einen Kaffeelöffel Ätznatron dazu. Sowie man die Wäsche reinlegt, löst sich der Schmutz schon von alleine.
Natürlich muss man Vorsicht walten lassen, denn Ätznatron ist kein Spielzeug. Ich spreche ja auch nicht zu Matrixmenschen, sondern zu intelligenten Menschen, die außerhalb des Abzocker-Systems leben oder leben wollen.
Der Hauptbestandteil von modernen Waschmitteln ist Ätznatron. Nur tut die liebe Waschmittelindustrie so wenig davon rein, dass man nicht richtig damit waschen kann, meistens bleibt die Wäsche dreckig, nur sieht man das nicht.

Zurück zur Seife. Hier gibts einen Seifenrechner, der rechnet die Mengen aus (Berechnet wird Wasser und Ätznatron, nicht das Fettgemisch!)
Rezepte für Öl-Fettgemische. Es gibt natürlich bereits Fertige Rezepte.
Man muss sich ein bisschen einlesen, damit man auch versteht, was man da eigentlich macht. Denn das Seifensieden ist, trotz dass es so einfach erscheint eine Kunst. Und man kann viel falsch machen, wie das halt immer so ist ;-) Lieber ein paar Websites durchblättern und anschließend eine schöne Seife machen, anstatt im Hurra! eine Seife herstellen, die nachher auf der Haut ätzt, weil man halt zu hudelig war .... das kennen wir ja alle :-)

Das ist mein Rezept:

900g Sonnenblumenöl
700g Kokosfett
300g Kakaobutter
282g Ätznatron (Natriumhydroxid)
637g Regenwasser oder destilliertes Wasser
Pro 500g Seife 10ml Ätherisches Öl (Lemongras, Zitrone, Orange ...)
 


Die Fette in einen Topf geben und erwärmen auf 90 Grad. Abkühlen lassen auf 60 Grad. Während des Abkühlens das Wasser in einen Topf geben und das Ätznatron Stück für Stück unterrühren. Nicht vergessen! Schutzbrille und geeignete Schutzkleidung (Handschuhe ...). Ich musste darüber lachen, als ich es das erste mal las. Ist doch nur Seife kochen ..... nee nee ... :-) Ätznatron wird sehr heiß wenn man es mit Wasser verrührt. Und die Spritzer, die man beim umrühren eventuell ins Auge bekommen kann, damit ist nicht zu spaßen. Ich hab etwas Ätznatron auf die Handfläche bekommen, das ist wie eine Verbrennung und es tut immer noch weh.

Und immer erst das Wasser und dann das Ätznatron, sonst gibts eine Explosion!
Merke: Erst das Wasser und dann die Lauge, sonst gehts ins Auge ;-)

Das Wasser-Ätznatron-Gemisch abkühlen lassen und anschließend in das Fettgemisch einrühren. Solange rühren bis die Masse Puddingartig ist. Mit meinem Handmixer dauerte das 30 Minuten. Ich hatte allerdings das Abkühlen des  Wasser-Ätznatron-Gemisch vergessen. Dann dauert es länger bis die Masse fester wird.
Nun die ätherischen Öle untermischen, 10ml pro 500g. Ich habe jeweils 500g in einen extra Topf gegeben und dann das Ätherische Öl eingemischt.
Als Form habe ich Kastenformen aus dem Backbereich genommen. Eine Plastiktüte vom Obsthändler passt da perfekt rein. Nach dem eingießen der Seife kann man bequem die Tüte zufalten.

 


So kann die Wärme gehalten werden, das ist wichtig für den Verseifungsprozess. Nach 24 Stunden können die Blöcke entnommen und geschnitten werden.
Nach weiteren 6 Wochen Ruhephase ist die Seife gebrauchsfertig.

 

 

Ich habe mir ein kleines Handwerkszeug zum schneiden der Seifenblöcke hergestellt. Draht, den ich um zwei Hölzer gewickelt habe. Denn wenn die Seife zu weich ist oder zu bröckelig, man weis das als Anfänger nie, dann ist so ein Draht zum schneiden Gold wert.
Allerdings war meine Seife so fest, ich konnte sie gut mit dem Messer schneiden. Anschließend habe ich sie in Folie gepackt und dunkel im Schrank gelagert. Dort bleibt sie die nächsten 6 Wochen zum reifen.

Gestern Abend habe ich noch auf diversen Seifen-Blogs gelesen, dass man Olivenöl zu 100% verseifen kann. Man kann also was das Mischungsverhältnis angeht nichts falsch machen und man hat zugleich den Mercedes unter den Seifen, eine Olivenseife :-)

 

Walnüsse werden getrocknet - 11. September 2014
Da uns das Wetter in diesem Jahr sehr überrascht hat, nämlich mit viel Regen, findet die Trocknung der Walnüsse dieses Jahr im Haus statt.

Hierfür habe ich flache Holzrahmen gezimmert (100cm x 30cm) die ich an der Unterseite mit Draht bespannt habe. Einfach mit dem Tacker festklammern, fertig. Noch vier Klötzchen drunter schrauben, dann ist das ganze schön stapelbar und es kommt Luft dran.

Bis jetzt sind es 4 Rahmen, die in der Küche auf dem Büffet stehen, neben dem Holzofen, der natürlich gemütlich vor sich hin brasselt :-)
Nach 3-4 Tagen sind die Nüsse trocken und lagerbereit. Bei uns kommen sie in Hanfsäcke.
So ein Regen hat Vor- und Nachteile, für uns als Selbstversorger viel mehr Vorteile als Nachteile. Die Pflanzen wachsen herrlich, man muss nicht gießen, der Garten wird zu einem wunderschönen Urwald. Wenn man mulcht, dann hat das schnelle Wachstum keine negative Auswirkung auf einen Permakulturgarten, ganz im Gegenteil.

Man hat wunderbares Mulchmaterial. Man muss es nicht irgendwo sensen und herholen, nein es wächst direkt bei den Bohnen, dem Salat, den Tomaten. Man macht es rundum weg und mulcht es um die Pflanze herum, fertig :-)

So hat der Boden Nährstoffe und weiteres Wachstum von Wildkräutern bleibt unterbunden. Mulchen ist einfach klasse. Bäume machen das übrigens von ganz alleine. Sie werfen ihr Laub ab und mulchen so ganz natürlich den Boden. Aus dem Laub wird wieder Humus, neue Erde, der Baum sorgt quasi für sich selbst :-)

So nun muss ich auch schon wieder los, die Werkstatt wartet, ich brauche für heute noch 2 Holzrahmen, die Walnüsse fallen schneller als gedacht, der Regen fegt sie einfach vom Baum.
So ist das im richtigen Leben, man macht eben das, was gerade ansteht, das macht sehr zufrieden.

Helmut ist ein richtiger Sammler, er erntet und sammelt gerne, auch macht er gerne ein. Ich hingegen baue das Nötige was man so braucht :-)

Walnüsse verwende ich zum Backen, in Salaten und roh zusammen mit Äpfeln sind sie ein wahrer Genuss und machen schön satt. Man kann sie auch mit frischem, lebendigen Wasser und ein paar Datteln und Zitrone zu einer herrlichen Creme verarbeiten. Oder nur Wasser zu geben, dann hat man eine Nussmilch. Ich nehme den Vitamix, ein Hochleistungsmixer. Es geht aber auch ein normaler Mixer ab 10 000 Umdrehungen. Das ist eine Einstellungssache und wie wichtig einem der Geschmack ist.

Ach, und noch was. Wir benötigen übers Jahr 3 bis 4 Säcke Walnüsse. Das sind pro Sack ca. 25 Liter Nüsse mit Schalen. Ein guter Baum liefert das allemal. Man sollte jedoch mehrere Nussbäume haben, da nicht jedes Jahr eine Ernte zu erwarten ist. Die Bäume bleiben auch mal leer. Die müssen sich auch mal erholen, gell.

 

 


 

Ein neues Küchenfenster - 31. August 2014
Unsere Küche ist nicht besonders hell. Außerdem ist das einzigste Fenster im Raum ein Doppelfenster. Das ist zwar sehr schön, leider muss man es aufwendig öffnen. Und alles was davor steht muss weggeräumt werden. Ich habe mir überlegt einfach ein zweites Fenster einzubauen, das mehr Licht bringt und das man als Durchreiche für den Wassereimer und alles was geerntet wird, benutzen kann. Wir holen nämlich unser Trinkwasser täglich vom Brunnen. Und es bietet sich an, den Eimer vor dem Fenster auf den Sims zu stellen. So kann man bequem den Eimer von der Küche aus hereinholen.
Die Küchenwände sollen später mal komplett gelehmt werden. Jetzt nach dem Fenstereinbau habe ich nur die Umrandung des Fensters gelehmt. Ich finde es sieht phantastisch aus. Wir freuen uns jeden Tag wieder neu über unser zusätzliches Fenster :-)  

 

 


 

Die Gartenbadewanne ist fertig - 26. Juli 2014
Lange habe ich überlegt wie ich das bloß hinkriege, dass wir im Garten baden können. Erst dachte ich an eine richtige Badewanne, so eine, die man sich ins Badezimmer einbaut. Aber das war mir irgendwie zu spießig und zu klein. Beim mauern des Regenauffangbeckens kam dann der Geistesblitz :-)
Eine runde, gemauerte Wanne, ja!
Die Wanne hat einen Durchmesser von 1,80m und fasst, wenn sie voll ist 900 Liter. Bis jetzt sind ca. 10cm Wasser drin, alles Regenwasser. Die nächsten Tage wird sie voll werden, denn es soll 4 Tage regnen :-)
Wir verwenden das gebrauchte Wasser zum gießen, und wenn es nicht regnet, füllen wir aus dem Brunnen nach. Auf alle Fälle hat bei uns jetzt die Badesaison begonnen


Ach ja, die Wanne ist einfach gemauert und innen mit Zementestrich ausgekleidet. Der Baumarkt hat gut verdient ;-)

 

 




 

Hier kommt der Teich hin, der das überschüssige Wasser aus der Regenauffangwanne auffangen soll. Helmut muss nur noch schnell einen Götterbaum ausgraben ;-) Dieser Baum setzt uns ganz schön zu, er wuchert im ganzen Garten, und wenn wir nicht ständig die kleinen Bäumchen herausziehen würden, dann hätten wir längst eine Götterbaumplantage. Dieser Baum findet sich hier überall und er wuchert sich auch schon durch die Robinienwälder durch. Ob die Förster hier, darüber den Durchblick haben, weis ich nicht. Jedenfalls ist dieser Baum eine ziemliche Plage und zudem nicht ursprünglich ungarisch. Er gehört nicht zur natürlichen Umgebung und untergräbt die Originalgewächse ganz schön. Wir werden sehen ...




 

 

Lehmen der Aussenwand - 21. Juli 2014
Die typischen ungarischen Häuser haben meist einen Exceltabellenmäßigen Putz, irgendwelche Quadrate, die akkurat und exakt angebracht sind. Das ist langweilig und unmenschlich, mich macht so ein Anblick müde.
Daher habe ich beschlossen den Putz abzuhacken. Ich habe ein paar Bögen stehen lassen, diese werden mit Lehm überputzt. Das Lehmen mit unserem landeigenen Lehm habe ich letztes Jahr schon beschrieben, als ich das Wohnzimmer lehmte. Wer mal guggen will, hier. Lehm wird übrigens steinhart und bietet einen wunderbaren natürlichen und nachhaltigen Baustoff. Und wieder hat der Baumarkt nix verdient ;-)

 

 

Hier zum Vergleich der "Alte Tabellenputz" ;-)

 

Eine Gartenbadewanne muss her ;-) - 8. Juli 2014
Die Hitze ist manchmal nur auszuhalten wenn man ins Haus geht und sich vor den Ventilator setzt. Oder man geht gleich ins Bett und erholt sich erst mal 2 oder 3 Stunden von den Anstrengungen der Hitze.
Ich habe mir überlegt eine Gartenbadewanne zu mauern. Was ihr hier seht, das ist das Fundament, die Wanne kommt obenauf. Sie steht quasi auf einer Art Sockel. Das hat den einfachen Grund, dass man das Wasser bequem ablaufen lassen kann. Entweder in einen Eimer oder in unser geplantes Wasserauffangsystem. Wir werden kleine Bachläufe über unser Land verteilt errichten. Von überall fließt dann Wasser in unseren Auffangteich. Wenn die Regenauffangwanne voll ist, fließt das Wasser weiter zum Teich.
So auch das Badewasser, das wir übrigens aus dem Brunnen entnehmen, es ist basisch, und sehr gut zum entschlacken. Natürlich nehmen wir auch gerne Regenwasser, das ist so schön weich :-)
Sobald die Wanne fertig ist, gibts natürlich weitere Bilder von unserem hauseigenen Balaton ;-)

 



 

Ein Salaterntedrahtkorb :-) - 28. Juni 2014
Den Salat haben wir bisher beim Ernten in eine Schüssel gegeben. Allerdings sammeln sich immer so viele Tierchen in der Schüssel an, die man alle wieder nach draußen tragen muss. Und da habe ich mir diesen Drahtkorb überlegt und gefertigt.

Ich habe einfach Draht genommen, der in meiner Werkstatt noch rum lag. Aus einem etwas stabilerem Draht habe ich eine Schnecke gebogen und um diese dann feineren Draht gewoben, wie man auf dem ersten Bild sehen kann. Das ist der Boden des Korbes. Man sollte zwei Zangen haben, eine Spitz und eine Flachzange.

Man kann seiner Kreativität hier freien Lauf lassen, der Draht macht so ziemlich alles mit. Der Griff ist aus einem Ast, den ich schräg gesägt und an beiden Enden gebohrt habe. Man sollte eventuell etwas darauf achten, so wenig wie möglich Draht zu verwenden, damit der Korb schön leicht bleibt. Der Boden sollte Mindestabstände von 0,5cm haben, damit die Gartenbewohner, die am Salat sitzen bequem wieder unten herausfallen können :-)



 

 

 

 

 

 

Lesezeichen aus Schokopappe - 26. Juni 2014
Ich werfe ja sehr ungern etwas weg. Aus allem kann man was machen. Diesmal ist es die Umverpackung der Vivani Schokolade. Die feste Pappe eignet sich sehr gut um daraus Lesezeichen zu machen. Da ich als Selbstversorgerin nicht kaufen und wegwerfen möchte ist klar, gell ;-) Hier eine bebilderte Anleitung wie ich gearbeitet habe. Man kann auch mit dem Teppichmesser oder einer scharfen Schere die Pappe zuschneiden.

 

 

 

Die Regenwanne ist rechtzeitig fertig geworden - 25. Juni 2014
Sie fasst 900 Liter und damit haben wir schon ein kleines Wasserreservoir auf unserem Land. Wasser sammeln ist hier notwendig, da ab August kaum Regen kommt. Eventuell legen wir dieses Jahr noch einen Teich für den Überlauf des Wasserbeckens an. Gestern und heute haben wir mit allen Behältern, die wir so haben insgesamt 1600 Liter "eingefangen" ;-)

Ach ja, und links im Bild sieht man meine selbsterstellte Regenrinne aus Holz. Am Anfang war sie etwas undicht und es pladderte Wasser heraus. Mittlerweile ist das Holz aufgequollen und ein wasserdichter Leim hat auch ein bisschen geholfen.

Die Eimerfarben in Ungarn sind derzeit mintgrün und rosa. Manchmal auch weinrot. Man sieht, dass die Ungarn Herzmenschen sind an den Herzfarben :-)

 

 

 

 

Du magst auch keine Regentonnen aus Plastik? - 18. Juni 2014
Ich auch nicht. Sie haben nicht den Nutzen, den sie versprechen, wenn man mal ganz von der Umweltbelastung absieht. Diese Tonnen fassen 220 Liter und kosten in Ungarn 25 Euro das Stück. Sie sind so labberig gefertigt, dass man schon sieht, dass die Dinger nicht lange halten. Schön sind sie auch nicht und das Plastik wird irgendwann weislich und spröde und das Material bricht.

Wir haben hier eine schöne Ecke, wo gleich 2 Dachabläufe sich treffen. Das war perfekt für meine Idee dort einen Auffangbehälter einfach hinzumauern. In Sachsen Anhalt lernte ich über die Jahre einigermaßen das gerade mauern. Das ist garnicht mal so einfach :-) Wo ich doch alles krumm mache ;-)

In Foren darf man zu diesem Thema nicht allzu viel lesen, denn sonst erschlägts einen und man kann vor lauter tollen Fachtipps garnicht anfangen, bevor man nicht den Statiker, den Architekten und weis ich sonst noch wen hat kommen lassen.
Deshalb hab ich das meiste nach Gefühl gemacht, und wie sich am Ende rausstellte, wars mal wieder richtig.

Die Wanne fasst 900 Liter. Der Aussenrand ist doppelt gemauert, der Boden mit Zementestrich gemacht, und die Innenwand mit 2cm Beton verputzt.

Das Becken hat einen Überlauf. Von dort soll ein Rohr in unseren noch nicht vorhanden Teich führen. Von dort wollen wir später unser Wasser zum waschen und Spülen ins Haus pumpen lassen. Das dauert noch ein Weilchen. Helmut muss erst noch einwenig buddeln .... :-) 

 

 

 


Meine Mauern sehen immer so aus. Sie sehen alt aus, als wären sie vor zig Jahren erstellt worden. Das liegt zum einen an den alten Steinen und zum anderen daran, dass bei mir nix wirklich exakt wird. Ich vermute mal weil ich ein Mensch bin und kein Roboter ;-)
 

 

So sieht der Schneckenhügel heute aus - 18. Juni 2014
Salat wächst wunderbar und wurde noch nie gegossen. Der Hügel speichert soviel Wasser, dass das Giessen wegfällt.




 

Ein Schneckenhügel entsteht - 27. April 2014
Auf diesem Platz war schon einiges geplant, mal ein Gewächshaus, dann war da mein kleiner Anfängergarten, na und jetzt hat Helmut einen großen Hügel in Form einer Schnecke hingebaut. Dort werden Tomaten, Erbsen und allerlei anderes wachsen.

 

 

 

 

Eine neue Idee, Hangbeete - 27. April 2014
Mit unserer Hanglage waren wir erst nicht so glücklich. Aber wie es eben immer so ist .... man erkennt es oft nicht gleich, dass man doch mit Gutem gesegnet wurde. Mit ein paar Akazienstämmen, die eigentlich für ein Vordach hätten dienen sollen, hat Helmut ein paar Hangbeete gezaubert :-) Da kommt Mais und Buchweizen hin. Das Vordach muss warten ....

 

 

 


 

Ein Boot mitten im Garten ;-) - 27. April 2014
Von den Büchern Anastasias (hier die ersten 6 Bände zum kostenlosen Download)  inspiriert, kam mir die Idee ein Eiartiges Gebilde aus Holz in den Garten zu bauen. Helmut holte flux Material aus dem Wald und schon gings los. Die Pflöcke in den Boden gehauen und junge Pflaumenbäume drumherum geflochten. Alles wurde mit Erde gefüllt und angesät bzw. angepflanzt.
Meine vorgezogenen Erdmandeln und auch die Erdkirsche bekamen ihren Platz. Einen berauschenden Tee hat mir jemand zugesandt, den habe ich auch ausgesät ;-) Noch Mangold und Minigurken und auch die schöne Trichterwinde.
Links im Bild, das ist eine Haferwurzel (ist ein Vorgänger der Schwarzwurzel). Ein herrliches Gemüse. Man kann das Grün in Suppen essen, und die Wurzel wie Gemüse, schmeckt nussig. Ausserdem ist sie ein schöner Schmuck im Garten, blüht lila.

Ach ja, und Tomaten, Gurken und auch Paprika habe ich nach Anastasias Anleitung gepflanzt, so habe ich mein eigenes Heilgemüse. Ist das nicht herrlich :-)

 

 

 

 

Ein Dachschaden und ein Lehmschaden ;-) - 27. April 2014
Kennt ihr den Ausspruch auch? "Kauft bloß kein Haus, wo das Dach nicht in Ordnung ist".
Ganz ehrlich, das ist schon das zweite Haus, das wir gekauft haben, mit Dachschaden :-) Das ist wirklich kein Beinbruch, wenns mal reinregnet, das trocknet auch wieder. Und wenn man Zeit und Muße hat, dann repariert man die Schäden. Das Deutsche Gemüt ist bei diesem Thema so aufgeregt, wie wenn ein Vulkan ausgebrochen wäre ... *lach*. Dabei ist ein kaputtes Dach grad so leicht zu flicken, wie ein Fahrradreifen. Man darf halt nicht unfähig sein, aber so ist das mit dem ganzen Leben :-)

Die Platten kann man hier nicht mehr kaufen, so alt sind die schon. Es handelt sich um das Dach unserer Scheune, wo das Holz lagert. "Zufällig" sah ich bei einem Bauern diese Platten im Garten rumliegen. Er hat mir prompt welche geschenkt. Ein paar Latten, die durchgefault waren, ersetzt, die Platten draufgenagelt, fertig! 

 

 

 

Ja, und so sieht das momentan noch innen aus :-) Auch kein Problem. Der Lehm wird wieder angerührt und mit Steinen, die hier noch rumstehen vermauert. Kostet alles nix, und das Beste, der Baumarkt geht leer aus ;-)

 

 


 

Archiv ab Juli bis September 2013

Altes Bänkchen in neuem Glanz
Lehmen
Fußboden verlegen
Solarbackofenbau
 

Archiv Januar bis Juli 2013

Lehmen
Heilbaden
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Hügelbeetanleitung
Landschaftsbildung
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